USk-Treffen München

Vom 2ten bis 4ten September trafen sich deutsche Urbansketcher in München.

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Vor der Seidlvilla in Schwabingen sitzen Zeichner in der Sonne. Nach der Einführung und gegenseitigem Portraitzeichnen auf Bierfilzen – eine schöne (von mir leider nicht dokumentierte) Idee – geht es in ein Irish Pub, in dem wir diesmal Getränke auf Filze stellen und in unseren Heften Zeichnen – mir gegenüber, vor dem Musiker, Henning Janssen.

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Am nächsten Vormittag nehme ich an Jan-Phillip Schwarz’ Workshop zum Spiel mit Material und Stil teil und versuche, wie von Jan-Phillip anhand vieler eigener Beispiele zu einem einzigen Motiv angeregt, mal etwas, was ich sonst nicht mache, indem ich das Siegestor zunächst nur mit Wasserfarbe pinsle, bevor ich nach 20 Minuten wieder zum Füller greife – in dieser Reihenfolge mache ich das sonst nicht und werde das bestimmt irgendwann nochmal machen. Die andere Seite des Tores zeichne ich aber wie gewohnt zuerst mit Tinte ….

Am Nachmittag gebe ich einen eigenen Workshop (den ich leider vergaß, zu fotografieren).

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Am nächsten Morgen treffen wir uns im Hofgarten und schwärmen zum Zeichnen aus. Ich trinke Kaffee in den Korbsesseln der ‘Goldenen Bar’ an der Hinterseite des ‘Hauses der Kunst’.

Am Nachmittag eröffnet in der Seidlvilla die Ausstellung einer Unmenge von Skizzenbüchern – ich muß mich leider bald verabschieden, um meinen Bus nach Berlin zu erreichen.

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Riesen-Dank an Miriam, Jutta und alle Organisatoren und Helfer – es war toll!

Brighton

Ende Mai fliege ich nach England, zum Workshop ‘Drawing People on Stage’ mit Isabel CarmonaSwasky  und mir in Brighton. Der gehört zur Reihe ‘Pushing your Sketching Boundaries’, die Isa aund Swasky mit unterschiedlichen Partnern seit 2014 betreiben. Ich werde Swasky wieder und Isa das erste Mal treffen und freue mich auf die gemeinsame Zeit.

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*Der Flug von Schönefeld nach London geht schnell vorbei, in Gatwick steige ich in den Regionalzug nach Brighton.

*Im Zug diskutieren ältere Menschen über den Onlinekauf von Taschen, sie hat eigentlich nur Probleme mit den metrischen Maßangaben – ‘I just can´t think centimeters’. Er, links aus dem Bild hat einen Kompass an seiner online gekauften Tasche, wir fahren nach Süden. Sie: ‘That is good. I actually hoped for that!’

Tatsächlich erreichen wir Brighton nach nur gut 30 Minuten. Continue reading “Brighton”

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Wir fahren übers Maiwochenende nach Süd-West-Pommern, auf den Pferdehof Podkowa nahe Moryn.

Ich entdecke bald den für polnische Reiterhöfe offenbar obligatorischen Ursus-Trecker.

Neben einem kleinen Wohnhaus und einigen Nebengebäuden gibt es einen riesigen Stall – Backstein über aus Granit-Findlingen gemauertem Sockel, viel Dach mit Gauben und Reitern, mit Wellfaserbetonplatten gedeckt.

Darin gut gelaunte Pferde und eine wohlorganisierte Sattelkammer.

Zur Mainacht machten wir Feuer unter sternenreichem Riesenhimmel.

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anderthalb Tage Bozen im April

*Frühstück nach Ankunft *und am nächsten Tag zu Mittag Bierspeckknödel.

*Den Trödelmarkt am Siegesplatz auf der östlichen Talfer-Seite entdecke ich erst, als er schon abgebaut wird.

In der Krypta des nahen Siegesdenkmals besuche ich die Dokumentation BZ ’18-’45- ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen – vielschichtig und informativ, eine sehr gelungene Ausstellung an diesem schwierigen Ort!

*Ich trinke einen Wein in der in der faschistischen Randbebauung des Siegesplatzes gelegenem Cafe Tiffany. * Weiter der östlichen Seite der Talfer spaziere ich am Ufer aufwärts, bis ich links in den Rafensteiner Weg abbiege. In einem Weinberg steht eingezäunt dieser Turm, ich zeichne den Blick zurück auf Bozen, bevor ich zum Bushof laufe und in den Nachtbus nach Berlin steige.

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Pršivec

Prsivek_090815Auf der dem Campingplatz gegenüber liegenden nördlichen Seite des Bohinjer See fallen die Berge steil zum Wasser hin ab. Die Kette der Berge wird von Stara Fuzina im Osten des Sees immer höher. An unserem letzten Tag in den Julischen Alpen wandere ich von dort bis zum Pršivec, mit 1760 m etwa 1200 m über dem See. Hinter der sichtbaren Abbruchkante steigt das Gelände noch weiter an, vom Gipfel sieht man nur einen Teil des Sees und in der anderen Richtung die hohen steinernen Gipfel des Triglav und der ihn umgebenden Berge. Dazwischen liegt eine wundervolle Bergwelt, zerklüfteter Kalkfels mit üppigem Bewuchs auf den dazwischen liegenden Erdflächen, Feuchte Täler und Schluchten mit bemoosten Felsbrocken am Boden, vereinzelte Seen und Almwiesen.Visevnik_140815Ich steige vom Gipfel hinab zur 150 m tiefer gelgenen Planina Viševnik – auf Wiesen eine Ansammlung von Hütten – Holz oder Blockwände auf Steinsockeln und darüber schindelgedeckte Lärchendächer, vom Wetter hellgrau gefärbt. Ich mache erst an der einen bewirtschafteten Hütte Pause, und setzte mich dann mit Blick zurück ins Gras und zeichne. Danach weiter zum Črno Jezero, hinab an der Schlucht der Savica und deren Wasserfall zum Campingplatz. Am nächsten Tag zurück nach Berlin.

 

Partisanen Theater Puppen, Ljubljana

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In der Burg von Ljubljana finden wir nach einigem Suchen das Puppentheatermuseum (man erreicht es mit einem Aufzug aus dem Shop der Burg) – die schöne Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Lutkovno gledališče Ljubljana (Ljubljana Puppet Theatre) und scheint frisch eröffnet zu sein.

Ich zeichne die ausgestellten Marionetten des slovenischen Partisanen Puppen Theater. Die Puppen wurden von Lojze Lavrič geschnitzt, der Karikaturist Nikolaj Pirnat (laut Wikipedia ab 1943 ‘Leiter der Abteilung für visuelle Propaganda’ der NOV i POJ) hat die Entwürfe für einige der Köpfe geliefert.

 

In Ljubljana Castle we visit the Museum of puppetery  – the beautiful exhibition is a cooperation with the Lutkovno gledališče Ljubljana (Ljubljana Puppet Theatre) and seems to be just opened.

I drew the puppets of the Partisan puppet theatre. The puppets were carved by Lojze Lavrič, the caricaturist Nikolaj Pirnat (regarding Wikipedia since 1943 ‘leader of the department for visual propaganda’ of the NOV i POJ) deliverd the drafts for some of their heads.