Herrfurthstraße

Kurz vor Schluss schaffe ich es sonntags noch zu 48h Neukölln. In der Herrfurthstraße im Schillerkiez. Vor einer Galerie, die Hälfte der Passanten scheint wegen Kunst unterwegs, die Anderen sind eh auf der Straße. Ich fotografiere mein Gemale für Instagram, zwei Halbwüchsige rufen schon von Weitem, dass ich das gar nicht fotografieren brauche, es sei eh Kacke. Meine Antwort ist einfallslos, nicht halbwüchsigengerecht und mittelfingerförmig. Sie sind unbeeindruckt und präzisieren ihre Kritik – meine Farben seien total schwul. Sie kommen näher, in Sichtweite, ob ich das alles mit der einen Farbe gemalt hätte? – dass sei blöd, die sei total schwul. Ich stimme in soweit zu, dass ich, trotz anderer Lehrmeinung, schwarze Tusche auch als Farbe betrachte (nur dass die schwul sei, wusste ich nicht). Auf weitere Erörterungen lassen sie sich aber nicht ein, sondern ziehen lachend weiter.

Shortly before the end – Sunday – I make it to 48h Neukölln. In Herrfurthstraße in the Schillerkiez. In front of a gallery, half of the passers-by seem to be on their way because of art, the others are on the street anyway. I photograph my scrawl for Instagram, two adolescents shout from a distance that I don’t even need to photograph it, it’s shit anyway. My answer is unimaginative, not appropriate for adolescents and middle finger-shaped. They are unimpressed and precise their criticism – my colours are totally gay. They come closer, within sight, whether I would have painted all this with that one colour? – that’s stupid, that colour is totally gay. I agree to the extent that, despite other doctrines, I also consider black ink to be colour (only I didn’t know, it was gay). However, they don’t get involved in further discussions, but walk away laughing.

Im Café Lux ist ein schöne Fotoausstellung – ‘Das Geräusch des Wassers’ – und vor dem Café kann man sitzen. Leute reden, Zeichner hören unwillkürlich. Eine Person am Telefon will sich nicht entschuldigen. Deswegen auf keinen Fall (ich weiß nur grob, warum, aber so aus dem Bauch – ne, deswegen nicht) – eine andere Person hat den Ex geschont und nicht alles erklärt (warum er jetzt Ex ist – naja, aber so enthält man wichtige Hinweise zum ‘selfimprovement’ vor) (aber eigentlich geht mich das alles gar nichts an)

In Café Lux there is a nice photo exhibition – ‘The Sound of Water’ – and you can sit in front of the café. People talk, draughtsmen hear involuntarily. A person on the phone doesn’t want to apologize. Therefore not at all (I only know roughly why, but from my gut – no, therefore not) – another person spared the ex and didn’t explain everything (why he’s an ex now – well, but this way important hints for self improvement are withheld) (but actually none of it is my business)

London

Ich fliege für einen Workshop nach London. Ich war zuletzt in den 90ern dort und fliege extra früh, zum Besichtigen.

I fly to London for a workshop. My last time there was back in the 90ties, so I fly extra early for a bit of sightseeing.

Von der bar auf level 6 ‘ der Tate Modern schaue ich zum Kaffee über die Themse.

From the the bar on level 6 of Tate Modern I view across the Thames.

Näher am Boden ist der Borough Market – Menschen vom Nahen.

Closer to ground the in borough market people are closer.

Nach 3 drei weiteren Tagen mit tollen Workshop-Teilnehmern und Kollegen geht es zurück nach Berlin.

3 days with great workshop participants and colleagues follow, then back to Berlin.

nachts

_ in der Wrangelstrasse. Der Typ neben mir, an der Bar schnauzt mich an, warum ich hier sei. Als ich nicht verstehe, brüllt er mich an. Ihm passt nicht, dass ich auf mein Telefon geguckt habe. Nach einiger Zeit – ich male schon vor mich hin – kommt die Frau neben ihm rüber – ob ich Polizist sei. Ich sage nein, wie es jeder undercover Bulle auch tuen würde und sie versichert ihrem Nachbarn, dass ich kein Bulle sei, habe sie ja gesagt. Ich male durch die Tür nach draussen. Da wird es dunkel.

_in der Rosenthaler Straße schaue ich auf die Baustelle gegenüber dem Eingang zum Haus Schwarzenberg. Gelbliches Licht von den Strassenlaternen und Warnleuchten auf den Barken.

 

Mauerstreifen im Wedding

2017 habe ich den Mauerstreifen im Wedding erkundet. Ich bin im Jahr 2000 nach Berlin gezogen, vorher war ich nur einmal, in den 90ern, hier. Ich habe die Mauer nie gesehen.
Ich bin in Westdeutschland, nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Über diese sind wir oft gefahren, an der Grenze gab es Kontrollen, das Schlimmste was passieren konnte, war ein Stau und das zuviel gekaufter Kaffee (oder so) entdeckt würde, lästig oder vielleicht auch ein kleiner Nervekitzel auf dem Weg in Nachbarländer mit anderer Sprache usw. Nach Ostdeutschland oder Osteuropa bin ich zu Zeiten des ‘kalten Krieges’ nicht gefahren (eine Fahrt 89 nach Magdeburg zählt nicht wirklich) – meine Ignoranz ist nicht mehr zu korrigieren. Nun suche ich eine Grenze, wie ich nie eine kennengelernt habe und finde wenige Spuren.

In 2017 I explored the wall strip in Wedding. I moved to Berlin in the year 2000, before I was here only once, in the 90s. I never saw the wall.
I grew up in West Germany, near the border to the Netherlands. We crossed this a lot, there were controls, the worst thing that could happen was a traffic jam and that illegal amounts of coffee (or so) would be discovered, annoying or maybe also a little nerve tickle on the way to neighbouring countries with other languages etc. I didn’t go to East Germany or Eastern Europe during the ‘Cold War’ (a trip to Magdeburg ’89 doesn’t really count) – my ignorance can’t be corrected anymore. Now I’m looking for a border I have never seen and find few traces.

An einem langen Sommerabend bei den Liesenbrücken. Dunkler Schatten unter den ruinösen Eisenträgern, Jogger laufen regelmäßig an mir vorbei.

On a long summer evening at the Liesenbrücken. Dark shade under the ruinous iron beams, runners pass by.

Auf der anderen Seite der Schienen ist der St. Hedwig Friedhof. Längs der Liesenstraße, an der Brücke ist noch ein Teil des ‘vorderen Sperrelementes’ erhalten, auf dem Friedhof noch ein Stück Hinterlandmauer. Längs der Liesenstraße wurden die Gräber auf 40 m Breite abgeräumt. In Gleisnähe ist zur Zeit auf diesem Streifen der Komposthaufen des Friedhofes – dort sitze ich bei einsetzendem Regen und schaue in Richtung der Brücken.

On the other side of the tracks is the St. Hedwig Cemetery. Along the Liesenstraße, at the bridge, a remnant of the front wall – ‘vorderes Sperrelement’ – is preserved, as at the cemetery a piece of the rear wall – ‘Hinterland Mauer’. Along the Liesenstraße the graves were cleared to a width of 40 meters. Currently, the compost heap of the cemetery is on this strip close to the track – there I sit, it starts raining and I view in direction of the bridges.

Weiter die Liesenstraße hinunter. Hier an der Ecke zur Chausseestraße, wo der gleichnamige Grenzübergang war, ist jetzt eine Total-Tankstelle. Rote Rücklichter der tankenden Autos und in der beleuchteten Kassenhalle gibt es auch Kaffee und so. ‘Willkommen’, steht auf dem Schild vorne.

Down the Liesenstraße – here at the corner to Chausseestraße, on the site of the former border crossing with that name, a Total petrol station. Red taillights of the filling up cars, in the illuminated cash hall there is coffee and so on. ‘Welcome’ on the sign in front.

Wieder zurück, von der Brücke den Park am Nordbahnhof (auf den Gleisen des abgerissenen Nord-, bzw, Stettiner Bahnhofs) entlang zum S Bahnhof Nordbahnhof. Am nördlichen Eingang ist der ‘Wall-Kiosk (der Schriftzug auf gedrucktem Backsteinwand-Hintergrund, ‘wall’ halt). Es gibt alles Mögliche, Essen, Trinken, Souveniers. Der Betreiber quatscht mit einem Gast in der Abendsonne. Ein paar Wochen vorher habe ich hier eine bereits stark vergilbte Karte mit dem zur Drucklegung bereits ehemaligen Mauerverlauf gekauft. Die war hilfreich.

In the other direction, back and from the bridge along the park at Nordbahnhof (on the tracks of the demolished Nord- or Stettiner Bahnhof) to S Bahnhof Nordbahnhof. At the northern entrance is the ‘Wall-Kiosk’ (the writing on a printed brick masonry background, ‘wall’ is wall). There are all sorts of things, food, drinks, souvenirs. The operator is chatting with a guest in the evening sun. A few weeks before I bought an already yellowed map with the former course of the wall. It was helpful.

Mittag

Ich esse Fisch im ‘New Asia Food’ in der Danckelmannstraße – als einziger Gast vor Ort. Der Wirt hat neuerdings einen imposanten grauen Bart. Leider sieht man den nicht, wenn er hinter seiner hohen Theke sitzt. Dort arbeitet er konzentriert irgendwas und nimmt ab und zu telefonische Bestellungen entgegen die ab und zu – von der Frau in der Küche weiter hinten gekocht – abgeholt werden.

Lunch break at ‘New Asia Food’ in Danckelmannstrasse – I am the only guest inside. The host has grown an impressive beard lately. Unfortunately, it is currently hidden behind the counter. There he is working and, from time to time, receives orders via phone, that are picked up by take away guest from time to time – all cooked by the lady in the kitchen in the back.

ZOB | 2. März 2019

Die Randüberdachung ist skelettiert. Am Bauzaun direkt vor dem Ausgang der Wartehalle weisen Planen mit informativen Piktogrammen und Pfeilen Reisende in Richtungen.

[Reklame:] Meine betexteten Bilder vom ZOB gibt es auch als Buch.

The side roofing is skeletonized. Posters on the site fence in front of the waiting halls exit got pictograms and arrows to point travellers towards directions.

[advert:] texts and images from ZOB are in a book.

ZOB – Januar 18 bis Februar19

Zum Neujahr 2018 habe ich die letzte Zeichnung für mein Buch über den ZOB gemacht (und endlich mit dem Layout begonnen …). Damals waren gerade die neuen Bussteige der ersten Bauphase auf dem Gelände des ehemaligen Parkplatzes fertig gebaut und eröffnet. Genau wie die Modernisierungsarbeiten – der phasenweise Abriss und Neubau – geht auch danach der gewohnte Betrieb am Busbahnhof weiter.

At New Years Day 2018 I did the last drawing for my book on the Berlin main busstation (and finally started doing the layout …) At that time the new platforms of the first batch of the modernisation on the area of the old parking lot were finished and opened. Just like the modernization – the demolition and building in batches – is continued, the bus service is maintained.

19. Januar 2018 – vor der Wartehalle gibt es immer noch die Anzeigetafel. Ich lehne mit dem Rücken daran, es kommen noch mehr Leute als sonst, die ihre Busse suchen, die jetzt ja zum Teil von den hinter der Baustelle gelegenene neuen Steigen abfahren.

19. january 2018 – in front of the waiting hall is the display panel. More passengers than usual check the platform of their busses, that now partly are beyond the building site.

1. Juni 2018 – der Typ im (oliven) Hoodie links unten sitzt hinter der Bank auf dem Boden und ruft, sobald eine Frau vorbeigeht ‘Girl girl girlgirlgirlgirl’. Alle Frauen gehen weiter, ohne zu reagieren. Ich steh am Ascheimer, seine Zigarette ist zu Ende, er kommt rüber, drückt sie aus und sagt zu mir ‘Girl, brother. Girl’ und geht.

1 june 2018 – the guy in the (olive) hoody below left is sitting on the ground behind the bench. Any time, a woman passes by, he shouts ‘Girl girl girlgirlgirlgirl’. All women pass by without reacting. I am standing aside of an ash bin, his cigarette is finished, he comes, stubs it out and says to me ‘Girl, brother, girl’ and leaves.

1. September 2018 – rechts neben der Treppe von den Taxiständen ist der Eingang zum Büro der Verkehrsleitung. Um die Tür sind seit Kurzem drei schwarzgelbe Stahlrohrbügel einbetoniert, den verbleibenden Zugang versperrt ein dünnes, an einem Pylon befestigtes Seil. Auf dem Seil kann keiner sitzen, und Gepäck wird auch nicht vor dem Eingang abgestellt. Die Stahlbügel scheinen dagegen bequem, und auch recht stabil zu sein.

1. September 2018 – aside of the stairs to the taxi ranks is the entrance of the traffic managements office. Lately steel handles were encased into the concrete on the floor, the remaining passage is blocked with a thin rope. No one can sit on that rope, and there is no more luggage blocking the entrance. The steel handles seem to be comfortable and reasonable strong.

19. September 2018 – im ZOB ist jetzt auch Cuccis (so wie an vielen S- und U-Bahnhöfen). Es gibt einen  späti-artigen Laden und so eine Außenverkaufstheke direkt daneben. Die ist gerade zu, und von hinten sieht man das notdürftig dahinter verborgene Gerümpel. Ich stehe neben dem Eingang zu den Toiletten, ein Spanisch sprechender Mensch will mir 50 Cent geben – 50 Cent steht auf dem Schild unter dem Toilettenmännchen, aber unten ist eine Sperre mit Geldschlitz und ich habe damit nichts zu tuen sondern stehe nur rum.

19. September 2018 – there is a Cuccis at ZOB now (like on must S- and U-stations). There is a ‘späti’-like shop and an outdoor sales counter aside of it. This is closed and I see the junk that is hardly hidden behind it. I am standing aside of the entrance to the toilets. A Spanish speaking guy wants to give me 50 cent. 50 cent is written on the sign, below the toilet symbols, but down at the entrance is a barrier with a coin slot and I got nothing to do with allthat, just hanging out. 

 

31. Oktober 2018 – Eine mächtige Frau mit fellgesäumter Kapuze nickt auf dem Sitz in der Wartehalle immer wieder ein und droht dann, neben ihrem ebenfalls monumentalem Koffer zu Boden zu fallen. Neben mir auf der Fensterbank sitzt ein bärtiger Typ, der dann immer wieder aufspringt, um sie ggf. aufzufangen, aber sie richtet sich immer wieder selber auf.

31. October 2018 – a mighty woman with a fur sealed hood nods off again and again on her seat in the waiting hall and threatens to drop to the floor, aside of her evenly monumental suitcase. Aside of me on the window sill sits a bearded guy, that jumps up, any time she reaches a dangerously tilted position, but any time she straightens herself.

15. Januar 2018 – unter das hohe Dach des zur Zeit letzten der neuen Bussteige über mir regnet es drunter. Die Steige unter den letzten zwei noch stehenden Jochen der alten Bedachung sind abgesperrt, Paletten mit Baumaterial stehen rum, ein Haufen Holzreste, verbogene Stahlteile und dahinter die beleuchtete Wartehalle. Dort ist es wie immer, während die Fahrten nur noch von den neuen Steigen abgewickelt werden.

15. January 2018 – rain is blown underneath the roof of the new platform. The last two platforms are blocked, pallets with building material, a pile of used wood, bend steel structures in front of the light of the hall. There it is as ususal, while busses only leave from the new platforms in my back now.

2. Februar 2018 – Stützböcke zum Bau der neuen Dächer stehen bereit. Die Stahlstruktur der letzten beiden alten Bedachungsreihen liegen zersägt auf dem abgesperrten Bussteig.

2. February 2018 – The trestles are ready for constructing new roofs – the cut apart steel structures of the last two old roofs on the old platform.

Mein Buch mit Zeichnungen und Texten vom ZOB zwischen Oktober 2015 und Januar 2018 gibt es hier.

My book with drawings and texts from ZOB between October 2015 and January 2018 is here.

U9

Ich muß in den Wedding (Schlüssel fürs povvera abholen, um dort meine Ausstellung aufzuhängen, deren Eröffnung übrigens Freitag ist)  und bin zu spät dran, um es noch mit dem Rad zu schaffen. Das lasse ich daher am Zoo und gehe ganz runter, zur U9.

I got to go to Wedding (to get the keys of povvera, where I will hang my exhibit, that opens on Friday, by the way) and I am too late, to make it by bike. I leave it at station Zoo and go down to U9 underground line.

In Richtung Norden ist die Bahn voll. Die meisten Fahrgäste gucken auf Telefone oder Bücher. Ein Mann, der zu der Frau mit Kind zu gehören scheint, bekommt mit, dass ich zeichne. Er stellt sich einen Meter vor mich und schaut mich böse an. Ich überlege ob ich sprechen soll, lasse es aber (soll er doch) und zeichne weiter. Nicht ihn, sondern Andere und er geht wieder weg.

Direction north the train is stuffed. Most passengers view phones or books. The man that seems to belong to the woman with child spots me drawing, positions himself in front of me and stares. I wonder if I should talk, but do not (shall he _ ) and keep drawing, not him, but others and he goes away.

Zurück ist es leerer, ein Typ beschäftigt sich gestenreich nachdenkend mit dem Mobilgerät, ein Anderer läßt nur seinen Körper transportieren, sein Geist klemmt zwischen hochwertigen Kopfhörern.

Direction back it is more empty, one guy deals with his device, pensive gesticulating, another one only transports his body, his mind is jammed between high end headphones.

Ausstellung: ZOB tuschen

Seit Herbst 2015 zeichne ich regelmäßig immer wieder 1 Stunde im Berliner Busbahnhof. Jetzt zeige ich die dabei entstandenen Skizzen im povvera in Charlottenburg, fast in Sichtweite des ZOB. Außerdem präsentiere ich das gerade in Zusammenarbeit mit Pushing your Sketching Boundaries erschienenes Buch ‘Eine Stunde Aufenthalt | One hour wait’

Zur Eröffnung am 7. Dezember um 19:00 in der Philippistr. 7, 14059 Berlin lade ich herzlich ein!

Die Ausstellung wird noch am Samstag, 8.Dezember von 12-17:00 zu sehen sein.

Since autumn 2015 I regularly draw – one hour at a time – at the Berlin Main Busstation. Now I show these sketches at povvera in Charlottenburg, nearly in sight of ZOB. In addition I will present the book ‘Eine Stunde Aufenthalt | One hour wait’, just published in collaboration with Pushing your Sketching Boundaries

I would like to invite to the opening at 7 December, 07:00 pm in Phillippistr. 7, 14059 Berlin!

The exhibition can even be seen at Saturday, 8 December, 12:00 am – 05:00 pm.