Neukoellner Schifffahrtskanal

Dienstagabend steige ich an der Grenzallee aus der U7 und laufe nach meiner Karten-App ans Wasser, zum Hafen Britz Ost. Am Ufer ist überall Gewerbe, eingezäunt. An dessen Abzweig vom Teltowkanal führt eine Fußgängerbrücke über den Neukoellner Schifffahrtskanal, ein Weg geht zwischen Autobahn und Ufer nach Norden.

Die Autobahn überquert den Kanal, unter den Betonbrücken wächst Schilf, die Laternen an den Fahrbahnen leuchten gelb bis nach unten ans Wasser.

Tuesday evening I get off the U7 at Grenzallee and walk to the water, to Britz Ost harbour. There is commerce everywhere on the waterside, fenced in. At its branch from the Teltowkanal a pedestrian bridge leads over the Neukoellner Schifffahrtskanal, a way goes between motorway and shore to the north.

The motorway crosses the canal, reeds grow under the concrete bridges, the lanterns on the lanes shine yellow light down to the water.

Donnertags komme ich wieder hier her. Neben der Brücke der Grenzallee über den Kanal führt eine Treppe runter zum Wasser. Ich klettere über ein Bündel blauer Rohre, die auf einem stillgelegten Gleisbett liegen.

Vom Ufer schaue ich in das Becken des Oberhafens, am anderen Ufer ist ein Recyclingwerk.
Ein Sportboot kommt den Kanal lang und fährt nach rechts, zur Schleuse. Es dreht eine Runde und fährt ungeschleust zurück.

Ein paar Jungs mit Angelruten kommen die Treppe runter. Einer fängt einen kleinen Weißfisch, den er zurück ins Wasser wirft. Nach ca 45 min gehen sie und ich bin wieder alleine mit den Tauben.

On Thursday I come back here. Beside the bridge of the Grenzallee over the canal a stairway leads down to the water. I climb over a bundle of blue pipes lying on a disused track bed.

From the waterside I look into the basin of the Oberhafen, on the other shore there is a recycling plant.
A sport boat comes along the canal and drives to the right, to the lock. It makes a lap and drives back unlocked.

Some guys with fishing rods come down the stairs. One catches a small whitefish and throws it back into the water. After about 45 minutes they leave and I am alone with the pigeons again.

 

Cruise in

Der ‚American Diner‘ ‚Cruise in‘ hat sich, wie ich der Fahrradständerbeschriftung entnehme, bereits 1996 in einem runden Pavillion auf einem Parkplatz in einem Gewerbegebiet in Spandau eingenistet. Ich brauche eine Pause und speise daher ‚American‘, also Heineken und dänisches Hot Dog. Leute kommen, parken ihr Motorrad (BMW BJ 1956, 500 cubic, entnehme ich Gesprächen) standesgemäß direkt vor dem Laden. Aus den Außenlautsprechern kommen – leider schwer verständliche –  Rock’n Roll-Geräusche, die ich auch noch unleserlich transskribiert habe. Letzterem kann ich abhelfen:

‚düt mesh düt mesh dütdüt mesh I’am only dancing düt mesh I got the düt düt answer mesh mesh Don’t düt let me [….] I’m only dancing dosh mesh dosh mash you turn me on but when your […] you. I’am only düt düt düdü düt dödödöd dü dödödödö tü mäsch!‘

The ‚American Diner‘ ‚Cruise in‘,  has settled in a round pavilion on a parking lot in an industrial estate in Berlin-Spandau already in 1996, as I can see from the bike rack inscription. I need a break and eat ‚American‘, Heineken and Danish Hot Dog. People come, park their motorbikes (BMW 1956, 500 cubic, I take conversations) directly in front of the shop. From the outside loudspeakers come – unfortunately hard to understand – Rock’n Roll noises, which I also transscribed illegibly. I can help the latter:

‚dut mesh dut mesh dutdut mesh I’am only dancing dut mesh I got the dut dut answer mesh mesh Don’t dut let me [….] I’m only dancing dosh mesh dosh mash you turn me on but when your […] you. I’am only dut dut dudu dut dododod du dodododo tu mash!‘

 

Gotzkowskistrasse

Vor dem Spätkauf stehen 3 Biertische auf dem Bürgersteig. Donnerstag ist spätabends noch jede Menge los. Eine stattliche Frau in weitem Hemd thront in einem Plastikstuhl und unterhält sich mit einer jungen Frau in engem Kostüm. Zwei weitere Frauen, eine mit Rollator, kommen den Bürgersteig runter und bleiben stehen. Gesprächsthemen sind Getränke. Zum Beispiel Pastis, den kennt die Frau im Hemd nicht. Der sei erst klar, und wenn man Eiswasser hinzuschütte, so milchig. – Wie, milchig, versteh ich nicht? – Naja, also so etwa wie Sperma. – Beh, schmeckt das auch so? – Das nun nicht. Zum Glück!

In front of the ‚Spätkauf‘ are 3 beer tables on the sidewalk. Thursday evening it is still busy. A large woman in a wide shirt is enthroned in a plastic chair and talks to a young woman in a tight costume. Two more women, one with a rollator, come down the sidewalk and stop. Topics of conversation are drinks. For example Pastis, the woman in the shirt doesn’t know that. – It’s clear, but when you pour ice water on it, it’s kind of milky. – How, milky, I don’t get it? – Well, like sperm. – Behold, it tastes like that too? – No, not at all. Fortunately!

Prag, Juli 2019

Unser Hotel liegt an einer Kreuzung an der Veletržní im Bezirk Prag 7. Auf der Terrasse gibt es Essen und Bier. Nebenan ist der Veletržní Palác, das größte Austellungsgebäude der Tschechischen Nationalgalerie. Sowohl die Architektur (1925-28, Architekten Josef Fuchs und Oldřich Tyl ) als auch die aktuellen Ausstellungen, die wir und angesehen haben (Giacometti und ‚ASA 400: Photographs‘) sind ganz wundervoll. Das Gebäude ist riesig und zwischendurch kann man im Erdgeschoss Kaffee trinken:

Our hotel is situated at a crossroads at the Veletržní  in the Prague 7 district. Food and beer are served on the terrace. Next door is the Veletržní Palác, the largest exhibition building of the Czech National Gallery. Both the architecture (1925-28, architects Josef Fuchs and Oldřich Tyl ) and the current exhibitions we have seen (Giacometti and ‚ASA 400: Photographs‘) are wonderful. The building is huge and in between you can drink coffee on the ground floor:

In dem Bezirk ‚Prag 7‘ gibt es 2 große Parks, den ‚Stromovka‘ bei der Messe, mit vielen Bäumen und Teichen, viel Platz zum laufen und spazieren, Planetarium und etwas Strandbarartigen, in die anderer Richtung auf dem Hügel den ‚Letná‘ mit Blick auf die Moldau und Alstadt, besonders gut vom ‚Metronom‘, (eigentlich ‚Time Machine), 1991 von  Vratislav Karel Novák an der Stelle des 1962 zerstörten Stalin-Denkmals errichtet:

In the district ‚Prague 7‘ there are 2 large parks, the ‚Stromovka‘ at the fair, with many trees and ponds, lots of space to run and walk, planetarium and a ‚beach bar‘, in the other direction on the hill the ‚Letná‘ with view to the Vltava and Old Town, especially well from the ‚Metronom‘, (actually ‚Time Machine‘), built in 1991 by Vratislav Karel Novák at the place of the Stalin monument destroyed in 1962:

Wir besuchen das jüdische Museum in der Altstadt mit dem Shoah-Gedenkstätte in der Pinkas-Synagoge und dem Alten Jüdischen Friedhof.

We visit the Jewish Museum in the Old Town with the Shoah Memorial in the Pinkas Synagogue and the Old Jewish Cemetery.

Mit diversen Straßenbahnfahrten (und einer Fährfahrt über die Moldau) gelangen wir zur ‚Meet Factory‚ – dort gibt es in alter Industriearchitektur zwischen Gleisen und Autobahn mehrere Kunstaustellungen, Konzerte und an diesem Abend Open Air Kino. Bis es dafür dunkel genug ist laufe ich nach nebenan, zu einem Schrottplatz mit alten Locks, Zügen und Lastwagen. Ich zeichne einen rostigen Kipplaster (mutmaßlich ein Tatra 148) durch Zaun und Büsche:

With various tram rides (and a ferry ride across the Vltava) we reach the ‚Meet Factory‚ – there are several art exhibitions, concerts and this evening open air cinema in old industrial architecture between the railway tracks and the motorway. Until it is dark enough I walk next door to a scrap yard with old locks, trains and trucks. I draw a rusty dump truck (presumably a Tatra 148) through fences and bushes:

06 Juli 2019

Im japanischen Reataurant Aki Tatsu sitze ich an einem kleinen Tisch am großen Fenster zur Kantstrasse. Drinnen gibt es Thunfisch und Bohnen und draussen (endlich) Regen.

Ein paar Meter weiter ist das Gasthaus Wuppke. Neben der Tür steht ein Flipper (‚Bugs Bunny Birthday Balls‘), es läuft Musik etwa aus dem mutmaßlichen Baujahr des Flippers, Gäste ähnlichen Alters unterhalten sich am Tresen. An den Tischen wird viel Karten gespielt und dort scheint niemand über 30 zu sein.

Herrfurthstraße

Kurz vor Schluss schaffe ich es sonntags noch zu 48h Neukölln. In der Herrfurthstraße im Schillerkiez. Vor einer Galerie, die Hälfte der Passanten scheint wegen Kunst unterwegs, die Anderen sind eh auf der Straße. Ich fotografiere mein Gemale für Instagram, zwei Halbwüchsige rufen schon von Weitem, dass ich das gar nicht fotografieren brauche, es sei eh Kacke. Meine Antwort ist einfallslos, nicht halbwüchsigengerecht und mittelfingerförmig. Sie sind unbeeindruckt und präzisieren ihre Kritik – meine Farben seien total schwul. Sie kommen näher, in Sichtweite, ob ich das alles mit der einen Farbe gemalt hätte? – dass sei blöd, die sei total schwul. Ich stimme in soweit zu, dass ich, trotz anderer Lehrmeinung, schwarze Tusche auch als Farbe betrachte (nur dass die schwul sei, wusste ich nicht). Auf weitere Erörterungen lassen sie sich aber nicht ein, sondern ziehen lachend weiter.

Shortly before the end – Sunday – I make it to 48h Neukölln. In Herrfurthstraße in the Schillerkiez. In front of a gallery, half of the passers-by seem to be on their way because of art, the others are on the street anyway. I photograph my scrawl for Instagram, two adolescents shout from a distance that I don’t even need to photograph it, it’s shit anyway. My answer is unimaginative, not appropriate for adolescents and middle finger-shaped. They are unimpressed and precise their criticism – my colours are totally gay. They come closer, within sight, whether I would have painted all this with that one colour? – that’s stupid, that colour is totally gay. I agree to the extent that, despite other doctrines, I also consider black ink to be colour (only I didn’t know, it was gay). However, they don’t get involved in further discussions, but walk away laughing.

Im Café Lux ist ein schöne Fotoausstellung – ‚Das Geräusch des Wassers‘ – und vor dem Café kann man sitzen. Leute reden, Zeichner hören unwillkürlich. Eine Person am Telefon will sich nicht entschuldigen. Deswegen auf keinen Fall (ich weiß nur grob, warum, aber so aus dem Bauch – ne, deswegen nicht) – eine andere Person hat den Ex geschont und nicht alles erklärt (warum er jetzt Ex ist – naja, aber so enthält man wichtige Hinweise zum ’selfimprovement‘ vor) (aber eigentlich geht mich das alles gar nichts an)

In Café Lux there is a nice photo exhibition – ‚The Sound of Water‘ – and you can sit in front of the café. People talk, draughtsmen hear involuntarily. A person on the phone doesn’t want to apologize. Therefore not at all (I only know roughly why, but from my gut – no, therefore not) – another person spared the ex and didn’t explain everything (why he’s an ex now – well, but this way important hints for self improvement are withheld) (but actually none of it is my business)

London

Ich fliege für einen Workshop nach London. Ich war zuletzt in den 90ern dort und fliege extra früh, zum Besichtigen.

I fly to London for a workshop. My last time there was back in the 90ties, so I fly extra early for a bit of sightseeing.

Von der bar auf level 6 ‚ der Tate Modern schaue ich zum Kaffee über die Themse.

From the the bar on level 6 of Tate Modern I view across the Thames.

Näher am Boden ist der Borough Market – Menschen vom Nahen.

Closer to ground the in borough market people are closer.

Nach 3 drei weiteren Tagen mit tollen Workshop-Teilnehmern und Kollegen geht es zurück nach Berlin.

3 days with great workshop participants and colleagues follow, then back to Berlin.

nachts

_ in der Wrangelstrasse. Der Typ neben mir, an der Bar schnauzt mich an, warum ich hier sei. Als ich nicht verstehe, brüllt er mich an. Ihm passt nicht, dass ich auf mein Telefon geguckt habe. Nach einiger Zeit – ich male schon vor mich hin – kommt die Frau neben ihm rüber – ob ich Polizist sei. Ich sage nein, wie es jeder undercover Bulle auch tuen würde und sie versichert ihrem Nachbarn, dass ich kein Bulle sei, habe sie ja gesagt. Ich male durch die Tür nach draussen. Da wird es dunkel.

_in der Rosenthaler Straße schaue ich auf die Baustelle gegenüber dem Eingang zum Haus Schwarzenberg. Gelbliches Licht von den Strassenlaternen und Warnleuchten auf den Barken.

 

Mauerstreifen im Wedding

2017 habe ich den Mauerstreifen im Wedding erkundet. Ich bin im Jahr 2000 nach Berlin gezogen, vorher war ich nur einmal, in den 90ern, hier. Ich habe die Mauer nie gesehen.
Ich bin in Westdeutschland, nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Über diese sind wir oft gefahren, an der Grenze gab es Kontrollen, das Schlimmste was passieren konnte, war ein Stau und das zuviel gekaufter Kaffee (oder so) entdeckt würde, lästig oder vielleicht auch ein kleiner Nervekitzel auf dem Weg in Nachbarländer mit anderer Sprache usw. Nach Ostdeutschland oder Osteuropa bin ich zu Zeiten des ‚kalten Krieges‘ nicht gefahren (eine Fahrt 89 nach Magdeburg zählt nicht wirklich) – meine Ignoranz ist nicht mehr zu korrigieren. Nun suche ich eine Grenze, wie ich nie eine kennengelernt habe und finde wenige Spuren.

In 2017 I explored the wall strip in Wedding. I moved to Berlin in the year 2000, before I was here only once, in the 90s. I never saw the wall.
I grew up in West Germany, near the border to the Netherlands. We crossed this a lot, there were controls, the worst thing that could happen was a traffic jam and that illegal amounts of coffee (or so) would be discovered, annoying or maybe also a little nerve tickle on the way to neighbouring countries with other languages etc. I didn’t go to East Germany or Eastern Europe during the ‚Cold War‘ (a trip to Magdeburg ’89 doesn’t really count) – my ignorance can’t be corrected anymore. Now I’m looking for a border I have never seen and find few traces.

An einem langen Sommerabend bei den Liesenbrücken. Dunkler Schatten unter den ruinösen Eisenträgern, Jogger laufen regelmäßig an mir vorbei.

On a long summer evening at the Liesenbrücken. Dark shade under the ruinous iron beams, runners pass by.

Auf der anderen Seite der Schienen ist der St. Hedwig Friedhof. Längs der Liesenstraße, an der Brücke ist noch ein Teil des ‚vorderen Sperrelementes‘ erhalten, auf dem Friedhof noch ein Stück Hinterlandmauer. Längs der Liesenstraße wurden die Gräber auf 40 m Breite abgeräumt. In Gleisnähe ist zur Zeit auf diesem Streifen der Komposthaufen des Friedhofes – dort sitze ich bei einsetzendem Regen und schaue in Richtung der Brücken.

On the other side of the tracks is the St. Hedwig Cemetery. Along the Liesenstraße, at the bridge, a remnant of the front wall – ‚vorderes Sperrelement‘ – is preserved, as at the cemetery a piece of the rear wall – ‚Hinterland Mauer‘. Along the Liesenstraße the graves were cleared to a width of 40 meters. Currently, the compost heap of the cemetery is on this strip close to the track – there I sit, it starts raining and I view in direction of the bridges.

Weiter die Liesenstraße hinunter. Hier an der Ecke zur Chausseestraße, wo der gleichnamige Grenzübergang war, ist jetzt eine Total-Tankstelle. Rote Rücklichter der tankenden Autos und in der beleuchteten Kassenhalle gibt es auch Kaffee und so. ‚Willkommen‘, steht auf dem Schild vorne.

Down the Liesenstraße – here at the corner to Chausseestraße, on the site of the former border crossing with that name, a Total petrol station. Red taillights of the filling up cars, in the illuminated cash hall there is coffee and so on. ‚Welcome‘ on the sign in front.

Wieder zurück, von der Brücke den Park am Nordbahnhof (auf den Gleisen des abgerissenen Nord-, bzw, Stettiner Bahnhofs) entlang zum S Bahnhof Nordbahnhof. Am nördlichen Eingang ist der ‚Wall-Kiosk (der Schriftzug auf gedrucktem Backsteinwand-Hintergrund, ‚wall‘ halt). Es gibt alles Mögliche, Essen, Trinken, Souveniers. Der Betreiber quatscht mit einem Gast in der Abendsonne. Ein paar Wochen vorher habe ich hier eine bereits stark vergilbte Karte mit dem zur Drucklegung bereits ehemaligen Mauerverlauf gekauft. Die war hilfreich.

In the other direction, back and from the bridge along the park at Nordbahnhof (on the tracks of the demolished Nord- or Stettiner Bahnhof) to S Bahnhof Nordbahnhof. At the northern entrance is the ‚Wall-Kiosk‘ (the writing on a printed brick masonry background, ‚wall‘ is wall). There are all sorts of things, food, drinks, souvenirs. The operator is chatting with a guest in the evening sun. A few weeks before I bought an already yellowed map with the former course of the wall. It was helpful.

Mittag

Ich esse Fisch im ‚New Asia Food‘ in der Danckelmannstraße – als einziger Gast vor Ort. Der Wirt hat neuerdings einen imposanten grauen Bart. Leider sieht man den nicht, wenn er hinter seiner hohen Theke sitzt. Dort arbeitet er konzentriert irgendwas und nimmt ab und zu telefonische Bestellungen entgegen die ab und zu – von der Frau in der Küche weiter hinten gekocht – abgeholt werden.

Lunch break at ‚New Asia Food‘ in Danckelmannstrasse – I am the only guest inside. The host has grown an impressive beard lately. Unfortunately, it is currently hidden behind the counter. There he is working and, from time to time, receives orders via phone, that are picked up by take away guest from time to time – all cooked by the lady in the kitchen in the back.