The Ex im Roten Salon

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Sonntagabend in den Roten Salon der Volksbühne, um 9 ist der Saal recht leer und man hängt auf den Sofas in den Fenster-Nischen rum, dann füllt es sich, und ich stecke im Mittelfeld des Publikums fest, keine Chance, noch weiter nach vorne zu kommen (nur wer unter 170 cm wird wohlwollend vor gelassen).

The Ex spielen fast 2 Stunden (inkl 4 Zugaben) – ich sah sie einmal in den späten 90ern in Kooperation mit einem Percussionisten (dessen Namen ich nicht mehr weiß) und jetzt zum ersten mal pur. Unglaublich druckvoll und rhythmisch, trotzdem transparent, sogar melodisch … wow.

Nach dem Konzert wg. Montagmorgen schnell nach Hause, heute habe ich 2 der vor Ort getinteten Seiten noch angemalt.

Dresselsteg

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Der Dresselsteg verlängert die Dresselstrasse über Ringbahn und Autobahn und bildet vor allem den nördlichen Zugang zum S-Bahnhof Messe Nord. Von dem Fahradabstellplatz am Ende der Rognitzstrasse – im Rücken eines grossen Autohauses – sieht man in der Dämmerung gelb leuchtende Fenster, während unter den Füßen der Verkehr auf der A100 rauscht.

Wilhelm Hoeck

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_ in der Wilmersdorfer Strasse. In der gastraumseits mit einem Bilderrahmen verdeckten Vitrine ist eine Art Urne, deren Glaskorpus mit (vermutlich historischen) Schnapsfläschchen gefüllt ist. Es gibt Urquell vom Faß. Die Musik ist leise, die Gäste laut, ein Gitarrensänger spielt zwischendrin mal 2 Lieder und sammelt dann Münzen in seiner Mütze. Gegen 12 sind alle weg, die Stühle und Hocker stehen umgekehrt auf Tischen und Tresen, während ich auf einen zusätzlichen Wink der sehr freundlichen Schankdame hin schnell mein Bier austrinke.