Mariannenstraße

Ich bin gucken gefahren. Kreuzberg ist noch da.

I had a look. Kreuzberg is still there.

In der Mariannenstraße kann man drinnen in einem Café einzeln Kaffee kaufen. An den Bänken kleben Schilder, auf denen steht, wo man sich setzen darf und wo nicht.

In Mariannenstraße you can buy coffee separately inside a café. There are signs on the benches telling you where to sit and where not.

Die Drei sitzen auf den ‘Hier darfst Du sitzen’ und anderen Schildern. Sie erzählen einander von den vergangenen Wochen. Neue Tattoos werden gezeigt, sie haben sich lange nicht gesehen.

These trree sit on the ‘you can sit here’ and other signs. They tell each other about the past weeks. Fresh tattoos are displayed, they have not seen each other for quite a while.

MM

Im M&M in der Wilmersdorferstraße setze ich mich mit meinem Kaffee an den letzten freien Tisch. Das Geschirr der Vorgäste wird von einem bleichen Menschen weggeräumt. der dringend auch etwas koffeinhaltiges trinken sollte. Die Menschen hinter der Theke weisen sich stetig anstellende Gäste auf Sonderangebote hin, liefern ansonsten schnell und nett Kaffee und auf Wunsch Croissants -‘ja nur eines’, auch wenn zwei nur 1,20€ kosten – die sie nur mit der mit einem schwarzen Gummihandschuh versehenen Hand berühren. Hinten hängt ein Werbeballon, auch aus schwarzem Gummi.

In M&M in Wilmersdorferstraße me and my coffee take seat at the only free table. A pale man removes the dishes from prior guests – he should have some caffein himself. The people behind the counter advice cueing guests on special offers and deliver coffee quick and friendly + croissants – ‘yes, only one’, even though two are only 1,20€. They touch the pastry only with the hand, that is gloved in black rubber. In the back an advertising balloon, black rubber either.

Stoffblume

Zu Mittag am Donnerstag im Cafe Feyza. Der Laden an der Ecke nah unserer Wohnung wechselte über die Jahre den Schwerpunkt vom Minikiosk direkt an der Ecke – Büdchen also – über Universal-Dienstleister – Packetpost, Geldtransfer, Zeitung, Kaffee –  im grösseren Laden daneben, zum Café mit ein bisschen Kiosk ebenda und jetzt. Dieses mag ich sehr.

Selbstgebackenes zum Tee. Auf dem Tisch Orchideen – Plastik und Stoff, die Sonne strahlt durch Schaufenster und Vase und macht rosa Flecken in den Schatten.