Suppe

Im Kühlschrank ist noch ein halber Hokaido Kürbis.

Während Kartoffeln, Lorbeer und später noch ein paar Möhren kochen, habe ich etwas Zeit.

Kürbis, Sellerie, Knoblauch, Pepperoni und Ingwer muss ich hin und wieder wenden. Dann kommen Pepperoni und Lorbeer raus und sonst alles in den Topf und unter den Pürierstab.

Gemüse

Draussen wird es wieder früher dunkel. Drinnen liegt herbstfarbenes Gemüse herum.

„… köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind. Nun den Spinat und die Tomaten hinzufügen …“ steht im Rezept [Sally Butcher, ‚Veggistan‘, Seite 116] – genügend Zeit um beides vorschriftsmäßig zu zerteilen und zu malen.

Reste und ‚Beifänge‘ des Einkaufes bleiben für morgen übrig.

Faun und Pferd

In der Abguss-Sammlung antiker Plastiken in Berlin ist ganz am Ende ein Abguss des Barberinischen Fauns, dessen Original in München ist, wie ich lerne.

In einer Ecke finden und zeichnen wir einen Pferdekopf. Es ist ein Abguss von einem kompletten Reiterstandbildes Mark Aurels, ein Abguss dessen Kopfes steht gleich daneben. Meine Tochter verhindert, dass ich mehr als sein rechtes Auge zeichne, sein Bild würde die Wirkung des Pferdes beeinträchtigen, außerdem schaue er schnöselig. Ich habe eine Ahnung, das Aurel eher eine geschätzte Gestalt war, muß aber – trotz meines mit Mühe erworbenen Latinums – bei Wikipedia nachschlagen, um mehr über den ‚Philosophenkaiser‘ zu erfahren.