Wilhelm Hoeck

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_ in der Wilmersdorfer Strasse. In der gastraumseits mit einem Bilderrahmen verdeckten Vitrine ist eine Art Urne, deren Glaskorpus mit (vermutlich historischen) Schnapsfläschchen gefüllt ist. Es gibt Urquell vom Faß. Die Musik ist leise, die Gäste laut, ein Gitarrensänger spielt zwischendrin mal 2 Lieder und sammelt dann Münzen in seiner Mütze. Gegen 12 sind alle weg, die Stühle und Hocker stehen umgekehrt auf Tischen und Tresen, während ich auf einen zusätzlichen Wink der sehr freundlichen Schankdame hin schnell mein Bier austrinke.

Gurr im St Oberholz

gurr_130615 kopierenIm vorbeifahern gerate ich akustisch schon einige Strecke vor dem St Oberholz in den Auftritt von Gurr (wegen Torstrassenfest). Drinnen ist voll, aber man steht vor den offenen Fenstertüren auf dem gut beschallten Bürgersteig. Blöd nur, dass ich tageszeitbedingt (so 3) kein zum Gurr Hören geeignetes Getränk in der Hand habe. Und dass es anfängt zu regnen. Und die St Oberholzer wegen des Regens ihre Markisen EINrollen (um sie zu schonen) so dass man draußen nass wird. Trotzdem schön.

stoberholz_130615 kopierenNach Gurr fängt es, wie angekündigt (“Gewitter spielt gleich nach uns”) richtig an zu schütten und ich muß in der Gaststätte Schutz suchen. Es kommen andere Regenflüchtige – ein paar Hipster sind nass. Nasse Hipster sehen aus wie nasse Hunde.