21 Sunsets, 23 Juli 2021

Dieses Jahr fällt das ‘Wassermusik-Festival’ aus, dafür gibt es ’21 Sunsets’ dh. kleine Konzerte mit lokalen, also spontaner buchbaren Musikern (+ Autoren und Filmen) auf der Dachterrasse des Haus der Kulturen der Welt, beides wie schon 2020. Auch wenn es um die Wassermusik natürlich sehr schade ist ist es eigentlich genauso toll, nur anders.

Freitag gehen wir zum 2ten mal hin.

Zuerst kommt Adi Amati, mit Tänzer, DJ und einem Feature, deren Namen ich vergessen habe …

In der Mitte Balita & the Dream Bus – wunderbar


Zum Schluß wird heftig getanzt (mit Masken ists draussen erlaubt) beim Soundsysten Freak de’l Afrique.

Es gibt noch viele der 21 Sunsets und hingehen ist gut.

Jungfernheide, 20. Juni 2021


Der Jungfernheide Forst grenzt an den Flughafen Tegel, und weiter südlich an einen Zaun, an dem Schilder hängen, auf denen was von ‘Militärischem Sperrgebiet’ und ‘Schusswaffengebrauch’ steht. Auf dieser Seite stehen hohe Eichen und Kiefern und während der Stunde, die ich hier in die Bäume schaue, kommt nur ein Jogger vorbei.

Jungfernheide Forst borders on Tegel Airport, and further south on a fence with signs saying ‘restricted military area’ and ‘use of firearms’. On this side there are tall oaks and pines, and during the hour I spend looking into the trees here, only one runner passes by.

ZOB, 13 Juni 2021

Von der 1969 fertiggestellten Struktur des alten ZOB ist nichts mehr übrig. Dort, wo zuletzt noch die Wartehalle war ist jetzt ein Sandhaufen, darauf steht ein Bagger.
Die Wartehalle ist jetzt in Containern an der Nordöstlichen Einfahrt untergebracht. Gegenüber sitzt die Verkehrsleitung im umgebauten Gebäude an der Ecke. Es fahren ein paar Busse von den neuen Steigen.

Nothing is left of the structure of the old ZOB, which was completed in 1969. Where the bus terminal used to be, there is now a pile of sand with an excavator on top.
The bus terminal is now housed in containers at the north-east entrance. Across the street, the traffic management sits in the converted building on the corner. A few buses run from the new platforms.

Tuschen und Geschichten vom ZOB zwischen 2015-2018 gibt es in meinem Buch | Sketches and stories of Zob from 2015-2018 are in my book.

Kantstraße, 6 Juni 2021

Dienstagabend. Die Tische vor den Restaurants sind alle besetzt (drinnen ist leer da dort Testpflicht und draussen Sonne). Die Menschen auf den Bürgersteigen schauen nach freien Plätzen.

Tuesday evening. The tables in front of the restaurants are all occupied (inside is empty because there is a test obligation and there is sun outside). People on the street look for free seats.

Luisenfriedhof II, 30 Mai 2021

Auf dem unteren Teil des Luisenfriedhof II blüht eine Kastanie bei einer großen, eisern eingezäunten und verwilderten Grabstelle. Vogelgeräusche durchdringen kaum das konstante Gerausche der 40 m entfernt vorbeiführenden Autobahn.

On the lower part of Luisenfriedhof II, a chestnut tree is in bloom by a large, iron-fenced and overgrown grave site. Bird sounds barely penetrate the constant buzz of the motorway passing 40 metres away.

Kantstraße, 27 Mai 2021


An der Baustelle zum Umbau der Kantgaragen wird es für Fußgänger, Radfahrer und Autos eng. Ich stehe hinter einer Bake. Autos und Fahräder fahren rechts und links an mir vorbei.

At the construction site for the conversion of the ‘Kantgaragen’, it is getting cramped for pedestrians, cyclists and cars. I am standing behind a beacon. Cars and bicycles pass me on the right and left.

Kant- und Schlüterstraße, 22 Mai 2021

Der Blumenladen an der Ecke Schlüterstraße hat um 9 abends noch Blumentöpfe auf dem Gehweg stehen, eine Frau räumt sie rein und fährt etwas später mit einem Fahrrad weg. Passanten mit Bierflaschen. Über mir ein Balkon mit Partygeräuschen, Reden, Flaschenklirren, dann Musik: ‘Dschingiskahn’, ein Typ singt mit, ich haue ab.

The flower shop on the corner of Schlüterstraße still has flower pots on the pavement at 9 o’clock in the evening, a woman clears them away and a little later rides away on a bicycle. Passers-by with beer bottles. Above me a balcony with party noises, talking, bottles clinking, then music: ‘Dschingiskahn’, a guy sings along, I leave.

Unter der Bahnbrücke über die Schlüterstrasse sind gut beparkte Fahrradbügel. Dahinter seit gestern wieder geöffnete und trotz kühlem Wetter gut besuchte Aussengastronomie.

Under the railway bridge over Schlüterstrasse are well parked bicycle racks. Behind them, outdoor dining has reopened since yesterday and, despite the cool weather, is well frequented.

Schlüterstraße, 9 Mai 2021


Vor dem NGO KIM PAK. Es ist beinahe Sommer, und wo sonst die Tische stehen hocken Leute und warten auf Essen. Ein Typ vom Restaurant berät kellnermäßig, bittet aber, woanders zu essen, das sei halt noch so.

In front of the NGO KIM PAK. It’s almost summer, and where there are usually tables, people are sitting and waiting for food. A guy from the restaurant gives advice like a waiter (he obviusly is), but asks to eat somewhere else, that’s just the way it currently is.

Gegen neun ist zu. Zwei Köche, Jun und Timo, machen Pause vor dem Laden, bevor sie sauber machen. Sie sind sehr nett und wir reden. Heute war mehr los als erwartet – Sonntags sei sonst mau. Mir rutscht raus, dass ja ‘trotz Pandemie einiges los’ gewesen sei. Timo guckt darauf eher abgeklärt betreten und erklärt mir, wie das für Gastronomen aussehe – nämlich …. . Auch dass es jetzt gerade so aussieht, als könnte Außengastronomie bald aufmachen, freut ihn zwar, aber nicht zu sehr. Man hat zuletzt viel erlebt und sei vorsichtig. (er ist übrigens für konsequente Schutzmaßnahmen, nicht für vorschnelle Öffnungen, und denkt dass die viel geholfen hätten).

Ich lerne über Duc , der diesen und auch Funky Fish nebenan und Ryotei um die Ecke und Kuchi gegenüber (mit Partner:innen) betreibt (ich google zu Hause: The Duc Ngo) und Kim, die als Miteignerin die Läden hier gestaltet hat (sie habe ich gerade ohne zu wissen gezeichnet).

Timo hat früher gesprayt, als Koch hat er jetzt keine Zeit mehr dafür. Ich darf mir die sehr schönen Läden kurz von innen anschauen und werde wieder kommen, sobald das geht.

It closes around nine. Two cooks, Jun and Timo, take a break in front of the shop before they clean up. They are very nice and we talk. Today was busier than expected – Sundays are usually slow. I let slip that ‘despite the pandemic, there was a lot going on’. Timo gives me a rather distracted look and explains to me how it looks for restaurateurs – namely …. . He is also pleased that it looks as if outdoor restaurants could open soon, but not too pleased. One has experienced a lot recently and should be careful. (By the way, he is in favour of consistent protective measures, not hasty openings, and thinks that these would have helped a lot).

I learn about Duc , who runs (with partners) this and also Funky Fish next door and Ryotei around the corner and Kuchi opposite (I google at home: The Duc Ngo) and Kim, coowner, who designed the shops here (I just drew her without knowing). 

Timo used to spray, as a chef he has no time for that now. I had the chance to have a quick look inside of the very beautiful restaurants and will come back as soon as I can.