# unterwegs

_in Berliner U-Bahnen, ICE nach Köln und Regionalbahn nach Grevenbroich.

Auf dem Rückweg erreiche ich eine erste Verbindung in Wuppertal nicht, da ein Zug ‘wegen Personen auf dem Gleis in Opladen’ zu spät ist, so fahre ich bahnappvorschlagsgemäß über Solingen nach Dortmund. Unterwegs stehen wir eine Weile auf dunklen Gleisen rum und in Dortmund ist der Zug nach Berlin dann schon weg. Am Info-Stand wird mir freundlich und unkompliziert ein Hotelgutschein ausgehändigt. Es ist 10, und da ich kein Fußball in der Hotelbar gucken will geh ich raus. Es dauert eine Weile, bis ich eine Kneipe finde, auf deren Fernseher irgendwelche Osteuropop-Videos, statt Fußball laufen. Stammgäste und Personal zocken an den Spielautomaten an der Wand, während ich Flaschenbier trinke.

_in Berlin underground trains, Intercity-train to Cologne and regional train to Grevenbroich.

On the way back I miss a connection in Wuppertal cause of ‘people on the rails in Opladen’, so I follow the suggestion of my railway-app and go via Solingen to Dortmund. The train stands a while on dark rails and as I arrive in Dortmund, the train to Berlin is gone. At the info-spot I get – easy and friendly – a coupon for an hotel. Cause I do not want to watch Soccer in the hotels bar I go out. It takes a while till I find a pub, that has east-euro-pop instead of soccer on the TV. Regulars and staff play at the slot machines while I have beer from bottles.

_fahren wir nach Westen, zum Besuch der (Schwieger-/Groß-) Eltern. Im ICE kann man zum Süßgetränk Lesen oder sich digital vergnügen.

Im Regionalexpress in Westfalen fährt ein Hund mit.

Zwischen den Mahlzeiten spielen wir im Garten Ballabwerfen,

malen auf einem Sackgleis am nahen Bahnhof abgestellte Schüttwagen

oder essen kristallinen Marmorkuchen.

Im vollgepackten Regionalexpress geht es weiter ins Rheinland.

Im Garten stehen Heckenbuchen,

alte Freunde kommen zu Besuch,

und vor der Heimfahrt schaue ich noch einmal vom raubereiften Ufer in den Teich hinter dem Garten.

Wir verbringen einige schöne Tage in dem Haus meiner Schwester und ihrer Familie, in Russikon im Kanton Zürich.

 

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Am Jucker Hof am Pfäffikersee ist Kürbisfest, sortenweise sortierte Kürbisse in grossen Haufen und Kisten, Kürbisfiguren etc. Am Rand des Hofes ist ein kleiner Garten, dort sieht man grosse orange und kleine gelbe Kürbisse wachsen.

 

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Vom Haus aus sind es nur ein paar Schritte zum Bachtelbach.

 

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Am Abend gibt es Kompott aus Quitten und Äpfeln zum Nachtisch, Radicchio im Salat (Birne hier nur Dekoration)

 

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In der Nähe fliesst der Tobelbach. Nahe des Parkplatzes an der Bläsimühle ist ein Spielplatz und eine Feuerstelle – Holz für das Feuer liegt bereit.

 

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Während wir weg sind, erbeutet eine der Katzen ein Rotkehlchen und trägt es tot ins Haus.

 

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Eine Katze (es gibt 2, die ich nicht unterscheiden kann) frisst an ihrem Essplatz. An der Wand hinter den Näpfen hängt ein Poster mit mediteranen Speisefischen.

 

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Das Esszimmer wird mit einem gewaltigen, von der Küche befeuerten Kachelofen geheizt.

 

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Im Garten steht ein Feigenstrauch. Die Feigen werden hier im Ort nicht reif, so hängen die diesjährigen neben einigen unreif verschrumpelten vom letzten Jahr.

 

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Ein zur Montage von Solarpanelen gekauftes Gerüst wird geliefert. Wir bauen es mit Hilfe eines Nachbarn an der Süd-Westseite des Hauses auf.

 

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Wir müssen zurück nach Berlin. Meine Schwester bringt erst uns und dann vergessene Sachen zur S-Bahn und wir fahren nach Zürich zum Hauptbahnhof.

 

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Im Zug nach Basel verschwindet ein Reisender halb fertig gezeichnet hinter seiner Zeitung, dem ‘Landboten’.

Vom 2ten bis 4ten September trafen sich deutsche Urbansketcher in München.

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Vor der Seidlvilla in Schwabingen sitzen Zeichner in der Sonne. Nach der Einführung und gegenseitigem Portraitzeichnen auf Bierfilzen – eine schöne (von mir leider nicht dokumentierte) Idee – geht es in ein Irish Pub, in dem wir diesmal Getränke auf Filze stellen und in unseren Heften Zeichnen – mir gegenüber, vor dem Musiker, Henning Janssen.

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Am nächsten Vormittag nehme ich an Jan-Phillip Schwarz’ Workshop zum Spiel mit Material und Stil teil und versuche, wie von Jan-Phillip anhand vieler eigener Beispiele zu einem einzigen Motiv angeregt, mal etwas, was ich sonst nicht mache, indem ich das Siegestor zunächst nur mit Wasserfarbe pinsle, bevor ich nach 20 Minuten wieder zum Füller greife – in dieser Reihenfolge mache ich das sonst nicht und werde das bestimmt irgendwann nochmal machen. Die andere Seite des Tores zeichne ich aber wie gewohnt zuerst mit Tinte ….

Am Nachmittag gebe ich einen eigenen Workshop (den ich leider vergaß, zu fotografieren).

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Am nächsten Morgen treffen wir uns im Hofgarten und schwärmen zum Zeichnen aus. Ich trinke Kaffee in den Korbsesseln der ‘Goldenen Bar’ an der Hinterseite des ‘Hauses der Kunst’.

Am Nachmittag eröffnet in der Seidlvilla die Ausstellung einer Unmenge von Skizzenbüchern – ich muß mich leider bald verabschieden, um meinen Bus nach Berlin zu erreichen.

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Riesen-Dank an Miriam, Jutta und alle Organisatoren und Helfer – es war toll!

Ende Mai fliege ich nach England, zum Workshop ‘Drawing People on Stage’ mit Isabel CarmonaSwasky  und mir in Brighton. Der gehört zur Reihe ‘Pushing your Sketching Boundaries’, die Isa aund Swasky mit unterschiedlichen Partnern seit 2014 betreiben. Ich werde Swasky wieder und Isa das erste Mal treffen und freue mich auf die gemeinsame Zeit.

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*Der Flug von Schönefeld nach London geht schnell vorbei, in Gatwick steige ich in den Regionalzug nach Brighton.

*Im Zug diskutieren ältere Menschen über den Onlinekauf von Taschen, sie hat eigentlich nur Probleme mit den metrischen Maßangaben – ‘I just can´t think centimeters’. Er, links aus dem Bild hat einen Kompass an seiner online gekauften Tasche, wir fahren nach Süden. Sie: ‘That is good. I actually hoped for that!’

Tatsächlich erreichen wir Brighton nach nur gut 30 Minuten. (more…)

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Wir fahren übers Maiwochenende nach Süd-West-Pommern, auf den Pferdehof Podkowa nahe Moryn.

Ich entdecke bald den für polnische Reiterhöfe offenbar obligatorischen Ursus-Trecker.

Neben einem kleinen Wohnhaus und einigen Nebengebäuden gibt es einen riesigen Stall – Backstein über aus Granit-Findlingen gemauertem Sockel, viel Dach mit Gauben und Reitern, mit Wellfaserbetonplatten gedeckt.

Darin gut gelaunte Pferde und eine wohlorganisierte Sattelkammer.

Zur Mainacht machten wir Feuer unter sternenreichem Riesenhimmel.

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anderthalb Tage Bozen im April

*Frühstück nach Ankunft *und am nächsten Tag zu Mittag Bierspeckknödel.

*Den Trödelmarkt am Siegesplatz auf der östlichen Talfer-Seite entdecke ich erst, als er schon abgebaut wird.

In der Krypta des nahen Siegesdenkmals besuche ich die Dokumentation BZ ’18-’45- ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen – vielschichtig und informativ, eine sehr gelungene Ausstellung an diesem schwierigen Ort!

*Ich trinke einen Wein in der in der faschistischen Randbebauung des Siegesplatzes gelegenem Cafe Tiffany. * Weiter der östlichen Seite der Talfer spaziere ich am Ufer aufwärts, bis ich links in den Rafensteiner Weg abbiege. In einem Weinberg steht eingezäunt dieser Turm, ich zeichne den Blick zurück auf Bozen, bevor ich zum Bushof laufe und in den Nachtbus nach Berlin steige.

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Eine halben Stunde Fussweg vom Haus Ternell im Hohen Venn fließt die Hill.

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Swasky und Feliu beim Vortragen im Baluard

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Workshop: Panorama von der Terrasse des Baluard und dann auf der Placa de la Drassana

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Im Zirkuszelt

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Im Molta Barra, Tapas und Bier

Prsivek_090815Auf der dem Campingplatz gegenüber liegenden nördlichen Seite des Bohinjer See fallen die Berge steil zum Wasser hin ab. Die Kette der Berge wird von Stara Fuzina im Osten des Sees immer höher. An unserem letzten Tag in den Julischen Alpen wandere ich von dort bis zum Pršivec, mit 1760 m etwa 1200 m über dem See. Hinter der sichtbaren Abbruchkante steigt das Gelände noch weiter an, vom Gipfel sieht man nur einen Teil des Sees und in der anderen Richtung die hohen steinernen Gipfel des Triglav und der ihn umgebenden Berge. Dazwischen liegt eine wundervolle Bergwelt, zerklüfteter Kalkfels mit üppigem Bewuchs auf den dazwischen liegenden Erdflächen, Feuchte Täler und Schluchten mit bemoosten Felsbrocken am Boden, vereinzelte Seen und Almwiesen.Visevnik_140815Ich steige vom Gipfel hinab zur 150 m tiefer gelgenen Planina Viševnik – auf Wiesen eine Ansammlung von Hütten – Holz oder Blockwände auf Steinsockeln und darüber schindelgedeckte Lärchendächer, vom Wetter hellgrau gefärbt. Ich mache erst an der einen bewirtschafteten Hütte Pause, und setzte mich dann mit Blick zurück ins Gras und zeichne. Danach weiter zum Črno Jezero, hinab an der Schlucht der Savica und deren Wasserfall zum Campingplatz. Am nächsten Tag zurück nach Berlin.