Frühlings Erwachen

Am Freitag war in der Arena des Fontanehaus im Märkischen Viertel die Premiere der Tanzadaption von Wedekinds Tragödie ‘Frühlings Erwachen’ von der ‘Faster-than-light-Dance-Company’. Diese arbeitet ausschließlich mit Laien, zwischen 15 und 25 Jahren (darunter meine große Tochter und deren Freundin), die seit Februar in intensiven Proben unter der Leitung des Choreografen Volker Eisenach dessen Choreografie eingeübt haben. Am Samstag folgt die 2te und letzte Aufführung.

Tolle Tänzer, einducksvolle Choreografie und ein super Konzept!

Am Nordufer

Neben der Straße ‘am Nordufer’ läuft ein schmaler Pfad am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal entlang. Gegenüber der letzte Kran des Westhafen am Kanal in Richtung Nordhafen. Heute, am Sonntag, liegt dort kein Schiff, ab und zu laufen Jogger oder Menschen mit ihren Hunden den Pfad entlang, erst als ich zurück zur Föhrer Brücke laufe begegnet mir ein erstes Schiff, ein Schubschiff, ohne Bargen.

U-Bahn, Samstag

Eine alte Bahn. Kurze Bänke in dem Stück zwischen Tür und Wagenkupplung. Man sieht durch die Fenster neben den verschlossenen Türen in den Nachbarwagen, wie in einen Spiegel, nur die Menschen sind Andere.

On U1 line there are still a lot of old trains, where you cannot walk through between the wagons. Aside of the locked doors there are windows, where you see the other wagon like your own in a mirror. Only people differ.

Im eigenen Wagen wechseln Fahrgäste. Sie begegnen sich kurz in der Tür, nur im Bild sitzen sie nebeneinander.

Fom my own wagon people descend, meeting a person, they than sit aside of, only in my sketch.

Rom

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Am 31.10. kommen wir in Rom an. Der Fernseher im Hotelzimmer zeigt Deutsches Fernsehen und also eine Luther-Biographie. Ich fliehe in die nächste Trattoria/Bar, wo der ‘Shot’ heute nur 1 Euro kostet, nehme mir ein Bier, setze mich an einen Tisch neben der Bar und beobachte gruselig kostümierte Römer.

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Am nächsten Tag ist unter dem Giordano-Bruno-Denkmal Markt, wir sitzen auf dem Sockel, mit dem Rücken zu einem Bronzekranz, an dem diverse Zettel mit Huldigungen kleben.

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Abends fahren wir mit der überfüllten Strassenbahn, zurück nach San Lorenzo, wo unserer Hotel (Namens Villa San Lorenzo) ist. In der Nähe ist ein Musikclub, ‘Le Mura’, um hineinzukommen, entrichte ich eine ‘Aufnahmegebühr’, erhalte einen hübschen bunten ‘Mitgliedsausweis’ und kann dann drinnen an der Bar Bier trinken.

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Gegen 11 beginnt die Musik, 2 Typen, Gitarre und Beatboxing, sind zusammen ‘monkeyonecanobey’ und ziemlich gut.

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Am nächsten Morgen in die Vatikanischen Museen – dort bewacht einer der ‘Cani Molossi’ den Eingang zu einer Galerie (der andere ist ‘in restauro’). Am Pantheon wird das Bewachen, wie z.Zt. überall in Rom, von jungen Menschen mit Gewehren erledigt.

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Am 3 Tag regnet es, und wir lungern erstmal etwas im Hotelzimmer herum. Auch später, an den Quattro Fontane regnet es immer wieder, Menschen stellen sich im eng an der Fahrbahn gelegenen Portal von Borrominis Kirche unter, warten mit hochgezogenen Schultern auf die Fußgängerampel (Touristen) oder laufen gehetzt über die enge Kreuzung.

Am letzten Abend in Rom gehen wir noch einmal in die Trattoria da Marcello, mit Ochsenschwanz gefüllte Ravioli essen.

Bratislava

Zu Beginn unseres Urlaubes verbringen wir einen Tag in Bratislava.

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Wir spazieren durch die Altstadt. Immer, wenn die Familie in Souvenier- oder Essensgeschäften verschwindet, zeichne ich irgendwas auf der Strasse davor.

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Nachmittags geht es zur Burg, erst in den Garten, dann in die in den 1950er/60er Jahren nach Brandzerstörung im Jahr 1811 weideraufgebaute Burg. Es gibt unterschiedliche Austellungen, ganz oben frühgeschichtliche Funde.

Von den die Burg umgebenden Befestigungsanlagen blicken wir und viele andere Touristen über die Stadt und die Donau.