# stadt

_nicht #land:

An der Ufermauer gegenüber des Schlossparkes liegt dieser Kahn namens “Ems” in der Spree. Vorne auf der Plattform ist ein Kran mit Sitz und auch sonst sieht alles nach Arbeit aus, auch wenn jetzt, um 21:00 keiner mehr da ist.

Passanten fragen mich, ob ich ‘damit’ in irgendeiner Verbindung stehe, sie würden gerne wissen, was hier eigentlich gemacht wird?- ne, würde mich auch interessieren.

Bei der verrichteten Arbeit scheint wohl ernsthaft Gefahr zu bestehen, ins Wasser zu fallen, schließe ich aus der großen Zahl von Rettungsringen in meinem Blickfeld.

_ in der Markthalle Neun. Die Fritten auf der Tafel in der Mitte für 5,5 waren mit irgendwas (evtl. Wurst).

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Am Donnerstagabend spielte Manu Katche mit Band im Lido in der Cuvrystrasse – das ist voll mit gösstenteils begeisterten Fans. Die Musik ist funklastig, die Musiker spielen mit uhrwerkartiger Präzision.

Im Westhafenkanal schwimmt diese eiserne Wanne. Darinnen türmen sich verbogene Rohre und Bleche, manchmal mit Resten von Lack. Manchmal erkennt man etwas, ein Ventilatorenschutzgitter, ein Speichenrad

 

Am Freitag war in der Arena des Fontanehaus im Märkischen Viertel die Premiere der Tanzadaption von Wedekinds Tragödie ‘Frühlings Erwachen’ von der ‘Faster-than-light-Dance-Company’. Diese arbeitet ausschließlich mit Laien, zwischen 15 und 25 Jahren (darunter meine große Tochter und deren Freundin), die seit Februar in intensiven Proben unter der Leitung des Choreografen Volker Eisenach dessen Choreografie eingeübt haben. Am Samstag folgt die 2te und letzte Aufführung.

Tolle Tänzer, einducksvolle Choreografie und ein super Konzept!

Samstag Mittag im Caras am Ernst-Reuter-Platz

Später, mit Mitzeichnern Olga, Gris und Katrin im Edelweiss im Görlitzer Park

Freitagabend ist kein Platz mehr an der Theke, nur ganz hinten in der Ecke ist ein Tisch frei. An zwei Nebentischen wird Karten gespielt. Wer gerade nicht spielt, schaut einem anderen Spieler gespannt in die Karten.

Ich finde einen Platz seitlich an der Theke und es gibt Svijani vom Fass.

I got a seat aside at the bar and there is Svijani from tap.

Neben der Straße ‘am Nordufer’ läuft ein schmaler Pfad am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal entlang. Gegenüber der letzte Kran des Westhafen am Kanal in Richtung Nordhafen. Heute, am Sonntag, liegt dort kein Schiff, ab und zu laufen Jogger oder Menschen mit ihren Hunden den Pfad entlang, erst als ich zurück zur Föhrer Brücke laufe begegnet mir ein erstes Schiff, ein Schubschiff, ohne Bargen.

Eine alte Bahn. Kurze Bänke in dem Stück zwischen Tür und Wagenkupplung. Man sieht durch die Fenster neben den verschlossenen Türen in den Nachbarwagen, wie in einen Spiegel, nur die Menschen sind Andere.

On U1 line there are still a lot of old trains, where you cannot walk through between the wagons. Aside of the locked doors there are windows, where you see the other wagon like your own in a mirror. Only people differ.

Im eigenen Wagen wechseln Fahrgäste. Sie begegnen sich kurz in der Tür, nur im Bild sitzen sie nebeneinander.

Fom my own wagon people descend, meeting a person, they than sit aside of, only in my sketch.