# stadt

_nicht #land:

Ich fahre ohne Ziel mit dem Fahrrad rum, gerate an die Panke und fahre flussauf. An der ‘Rückseite’ des Brunnenplatzes sitzen Menschen auf der Ufermauer des schmalen Flusses im Schatten großer Bäume. Gegenüber die Uferhallen, Backstein und Graffiti.

Am Ende der Uferhallen kreuzt die Badstraße die Panke. An der Einmündung der Buttmannstraße teilen sich ein Saftgeschäft und ein Kebapladen Tische auf der Ecke – Gäste trinken Saft zum Kebap, wg. Sonntag wird der Bagger auf der Straßenbaustelle nicht benutzt.

Wir verbringen 2 Tage in Avignon. Es ist Theaterfestival und entsprechend buntes Gedränge.

Am ‘unteren’ Ende der Rue des Teintures ist es endlich ein wenig ruhiger, man kann auf der Mauer zum Bach verweilen. Ab und zu kommen Leute und schauen dem Mühlrad zu, dass sich tatsächlich dreht.

Cafes sind gut besucht, dauernd bekommt man Flyer in die Hand gedrückt und überall hängen Plakate.

Mit dem Bus fahren wir Abends über die Rhone und den Berg hinauf nach Les Angels, wo unser Hotel ist.

Am nächsten Tag laufen wir noch ein wenig rum, bevor wir weiter, ins Luberon fahren.

 

Diesen Imbiss in der Dankelmannstrasse gibt es jetzt schon min 10 Jahre. Er wird von einem Paar betrieben. Er wirkt etwas eulenartig, aber die missgelaunte Anmutung täuscht, zumindest ist er nicht unfreundlich. Und sie ist nett.

Über einem großen Edelstahlkühlschrank hängt ein gerahmtes Schwarzweißfoto eines traditionell asiatisch gewandeten verwitterten Mannes, der eine asketische Autorität ausstrahlt. Direkt daneben ist eine Überwachungskamera und darunter liegt ein Glaskugel. An dem ohnehin tresorartig anmutenden Kühlschrank steht ‘privat’ – der Getränkekühlschrank daneben ist wohl öffentlich. Darauf steht noch eine kleinere und modernere Kamera. Der ganze Theken-Küchen-Komplex wirkt gut befestigt und wehrhaft.

Das  – deftige und leckere – Essen kommt trotz ‘Selbstbedienung’ an den Tisch.

In diesem schönen Sushi-Laden der Ecke Kaiser-Friedrich-Str. | Spandauer Damm war ich am Samstag Abend der Einzige, der dort aß. Die anderen Gäste haben ihr Sushi mit genommen, wie diese Frau.

An der Ufermauer gegenüber des Schlossparkes liegt dieser Kahn namens “Ems” in der Spree. Vorne auf der Plattform ist ein Kran mit Sitz und auch sonst sieht alles nach Arbeit aus, auch wenn jetzt, um 21:00 keiner mehr da ist.

Passanten fragen mich, ob ich ‘damit’ in irgendeiner Verbindung stehe, sie würden gerne wissen, was hier eigentlich gemacht wird?- ne, würde mich auch interessieren.

Bei der verrichteten Arbeit scheint wohl ernsthaft Gefahr zu bestehen, ins Wasser zu fallen, schließe ich aus der großen Zahl von Rettungsringen in meinem Blickfeld.

_ in der Markthalle Neun. Die Fritten auf der Tafel in der Mitte für 5,5 waren mit irgendwas (evtl. Wurst).

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Am Donnerstagabend spielte Manu Katche mit Band im Lido in der Cuvrystrasse – das ist voll mit gösstenteils begeisterten Fans. Die Musik ist funklastig, die Musiker spielen mit uhrwerkartiger Präzision.

Im Westhafenkanal schwimmt diese eisene Wanne. Darinnen türmen sich verbogene Rohre und Bleche, manchmal mit Resten von Lack. Manchmal erkennt man etwas, ein Ventilatorenschuzgitter, ein Speichenrad

 

Am Freitag war in der Arena des Fontanehaus im Märkischen Viertel die Premiere der Tanzadaption von Wedekinds Tragödie ‘Frühlings Erwachen’ von der ‘Faster-than-light-Dance-Company’. Diese arbeitet ausschließlich mit Laien, zwischen 15 und 25 Jahren (darunter meine große Tochter und deren Freundin), die seit Februar in intensiven Proben unter der Leitung des Choreografen Volker Eisenach dessen Choreografie eingeübt haben. Am Samstag folgt die 2te und letzte Aufführung.

Tolle Tänzer, einducksvolle Choreografie und ein super Konzept!

Samstag Mittag im Caras am Ernst-Reuter-Platz

Später, mit Mitzeichnern Olga, Gris und Katrin im Edelweiss im Görlitzer Park