hokusai

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samstag fuhren wir zum martin gropius bau, um die hokusai retrospective anzuschauen.


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die menge fabelhafter drucke – wunderbar präsentiert – überstieg meine aufnahmefähigkeit. ein übermaß purer schönheit.

vielleicht haben mich deshalb die illustrierten bücher in den tischvitrinen angezogen. mir gefiel der “gebrauchsgrafische” ansatz – die möglickeit, selbst zu entdecken.


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ein ganzer raum war den hokusai mangas – oder “das wesen vermitteln und das malen lernen” (die “triviale” konotation sollte wohl vermieden werden…) gewidmet. eine großartige sammlung von skizzen (als holzschnitte umgestetzt) von leuten, tiern, mustern, werkzeugen….eine ausgabe hokusais von niwa yoshitoks arbeit “über das zeichnen mit nur einem pinselstrich” im nächste raum – ich versuchte die lektion an museumsvolk umzusetzen (und verbrauchte alle tinte im pinsel und jeden leeren fleck meines heftes…)





niederkirchnerstrasse

mond 070411
ich verließ die wohnung ohne plan, in der ubahn entschied ich, zum martin gropius bau zu fahren, in der irrigen hoffnung, donnerstag abends könnte das musuem länger auf und ein besuch der austellung von zeichnungen aus dem moma möglich sein. stattdessen war der eingang zu, ein starker wind ließ die gerüstplanen, mit denen der bau zur zeit verpackt ist, laut schlagen und klappern, eine kleine baumaschine parkt im gelblichen licht der laterne.

martingropiusbau, berlin 070411bagger 070411

english on USkBerlin

 

hamburger bahnhof

gemeinsames zeichnen mit oona und james wg. sketchcrawl.

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soma3_220111soma – wenn ich den booklettext richtig deute, waren wir zugleich teil eines lebenden bildes und eines doppelblindversuches der in leider nicht weiter ausgeführter art und weise eine theorie über die zusammensetzung einens in der rigveda beschriebenen halluzigenen getränkes (vielleicht rentierurin?) untersuchen sollte. dabei auch noch zu zeichnen, war natürlich sehr aufreibend, so daß wir uns nach einiger zeit im sarahwienerschen museumscafe erholen mußten.

 

 

 

sarahwiener im hamburger bahnhof 1sarahwiener im hamburger bahnhof 2

danach weiter kunst gucken, einmal else lasker-schüler-ausstellung, dann in der sammlung marx, wo ich zeuge wurde, wie das beherzte räuspern eines wächters die ängstlichen götter des schicksals rettete, indem es ein offensichtlich der ehrfurchtgebietenden natur der installation nicht bewußtes kleinkind in die arme seiner mutter jagte.
elselaskergucken 220111"ahahem" was all he needed

vorm nach hause fahren noch ein stück den mauerweg hinterm hamburger bahnhof hinunter.

mauerweg

segafredo 220111u2_220111