# museum

Meine Lieblingsfigur in der Abgusssammlung – ein Abguss einer römischen Kopie eines frühhellenistischen Originals (und hier ein digitales Abbild einer das Objekt willkürlich beschneidenden Tuschezeichnung des Abgusses).

Der bärtige Mann trägt als Kleidung lediglich Unterarmbandagen und Schlagringe. Er sitzt erschöpft und abgeklärt. Ruhe und keine Lust auf Gewalt.

In der Abguss-Sammlung antiker Plastiken in Berlin ist ganz am Ende ein Abguss des Barberinischen Fauns, dessen Original in München ist, wie ich lerne.

In einer Ecke finden und zeichnen wir einen Pferdekopf. Es ist ein Abguss von einem kompletten Reiterstandbildes Mark Aurels, ein Abguss dessen Kopfes steht gleich daneben. Meine Tochter verhindert, dass ich mehr als sein rechtes Auge zeichne, sein Bild würde die Wirkung des Pferdes beeinträchtigen, außerdem schaue er schnöselig. Ich habe eine Ahnung, das Aurel eher eine geschätzte Gestalt war, muß aber – trotz meines mit Mühe erworbenen Latinums – bei Wikipedia nachschlagen, um mehr über den ‘Philosophenkaiser’ zu erfahren.

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Die Berliner Urban Sketchers treffen sich zum Zeichnen in der Abguss-Sammlung.

Der rechte der beiden Köpfe am Eingang kam mir bekannt vor, der linke weniger, schließlich frage ich die Frau am Schalter, der Name des linken fiel ihr auch gerade nicht ein, rechts ist natürlich Augustus, das links aber auch kein Kaiser, sondern ein Altertumsforscher (mit recht robustem Selbstbild, wie es scheint).

Ganz hinten wo die Decke hoch genug ist, lehnt Herakles Farnese, (Abguss einer römischen Marmorkopie einer griechischen Bronze von 320 v.Chr, 215 n.Chr für die Carcalla-Thermen). Im Gang begegne ich Fundella.

Weiter hinten sitz ein Faustkämpfer (Abguss einer römischen Kopie eines frühhellenistischen Orignals von 275 v.Chr.), er sieht einigermaßen erschöpft aus.

 

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_ im Neandertalmuseum (Replik)

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am Kolbe-Museum im Westend. Aus dem gut gefüllten Cafe blickt man in den Garten, in dem sich trotz beinahe-Frühling im Februar nur Kolbesche Metallmenschen länger aufhalten.

im kulturama, Zürich – ein didakisches Museum über Evolution und Menschen.
Skelettmodelle stellen Bewegungen nach.

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hinter dem berggruen museum ein schöner garten mit 2 figurnengruppen von (wie man erst zu hause via google feststellen kann. es fehlen, anders als bei den picassos und giacomettis im museum, die ich auch ohne hätte zuordnen können, schilder_) thomas schütte.



gestern zur eröffnung der austellung martin kippenberger: sehr gut | very good im hamburger bahnhof. nach (humanen) 25 min anstehen im schnee, haben wir viel spaß in der umfangreichen und spannenden austellung. unbedingt hingehen!

bacchussaal
im neuen museum.

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ausflug ins technikmuseum. meine jüngere tochter und ich malen lilienthals flugmaschinen – die neben beispielgebenden storch sollte wie ein vogel flügelschlagen, da es aber keinen ausreichend leichten und leistungsstarken motor gab, wurde es nie getestet.

unsere malerei wurde rüde von einem aufseher gestoppt, der fand “das das mit dem malen gar nicht” gehe_ grnmpf.

nachtrag, der gerechtigkeit halber – zuvor half museumsperonal zuvorkommend bei wiederauffinden töchterlicher federmappe.

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