Wilhelm Hoeck 220916

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Am nördlichen, noch für Autos erlaubten Teil der Wilmersdorfer Strasse, liegt Wilhelm Hoeck. Ich habe gut 13 Jahre in Charlottenburg gelebt, bevor ich dieses patinierte Lokal entdeckte. Seither verschluckt es mich gelegentlich für 1-2 Stunden.

Es gibt Pilsener Urquell vom Fass – das Erste dauert und zeigt man Zeichen von Ungeduld (kurzes Lidzucken oder Ähnliches) ruft die Schankfrau sofort von irgendwoher ‘Urquell kommt gleich’. Im weiteren Verlauf fragt sie immer genau so, ob man ein weiteres wolle, dass sie gegebenenfalls beim letzten Schluck ein neues, in Ruhe gezapftes Glas rüberreichen kann.

Meist läuft keine Musik (besser).

Man hört die anderen Gäste reden. Ein Wildlederhutträger kommt rein. Von irgendwo links, Frau: ‘Jürgen, wo haste denn das Hemd her. Jürgen. Jürgen! Ist schön, das Hemd. Wo haste das denn gekauft. Jürgen.’

Nachdem der Mann mit Hut weg ist: ‘Ich war beim Friseur und jetzt stehen mir die Haare zu Berge. War halt Scheiße, der Friseur,’

Ich gehe heute nach 2 Bier. Mein Bargeld ist alle.

Brighton

Ende Mai fliege ich nach England, zum Workshop ‘Drawing People on Stage’ mit Isabel CarmonaSwasky  und mir in Brighton. Der gehört zur Reihe ‘Pushing your Sketching Boundaries’, die Isa aund Swasky mit unterschiedlichen Partnern seit 2014 betreiben. Ich werde Swasky wieder und Isa das erste Mal treffen und freue mich auf die gemeinsame Zeit.

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*Der Flug von Schönefeld nach London geht schnell vorbei, in Gatwick steige ich in den Regionalzug nach Brighton.

*Im Zug diskutieren ältere Menschen über den Onlinekauf von Taschen, sie hat eigentlich nur Probleme mit den metrischen Maßangaben – ‘I just can´t think centimeters’. Er, links aus dem Bild hat einen Kompass an seiner online gekauften Tasche, wir fahren nach Süden. Sie: ‘That is good. I actually hoped for that!’

Tatsächlich erreichen wir Brighton nach nur gut 30 Minuten. Continue reading “Brighton”

Wilhelm Hoeck

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_ in der Wilmersdorfer Strasse. In der gastraumseits mit einem Bilderrahmen verdeckten Vitrine ist eine Art Urne, deren Glaskorpus mit (vermutlich historischen) Schnapsfläschchen gefüllt ist. Es gibt Urquell vom Faß. Die Musik ist leise, die Gäste laut, ein Gitarrensänger spielt zwischendrin mal 2 Lieder und sammelt dann Münzen in seiner Mütze. Gegen 12 sind alle weg, die Stühle und Hocker stehen umgekehrt auf Tischen und Tresen, während ich auf einen zusätzlichen Wink der sehr freundlichen Schankdame hin schnell mein Bier austrinke.

A23H Berlin Quartett im Jazzkeller69

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Donnerstag Abend im Jazzkeller69 | Aufsturz  – Alfred 23 Harth (Tenorsaxophon, Bassklarinette div Blas- und Elktrozeug), Clayton Thomas (Bass), Fabrizio Spera (Drums), Kazuhisa Uchihashi (Gitarre, Daxophone).

 

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Im  2ten Teil als Gast Eliot Sharp (Gitarre).

Laut und schön (gleichzeitig und nacheinander)

P.S.: hier sind Konzertfotos von Dietmar Liste