# drinnen

Samstag Mittag im Caras am Ernst-Reuter-Platz

Später, mit Mitzeichnern Olga, Gris und Katrin im Edelweiss im Görlitzer Park

Freitagabend ist kein Platz mehr an der Theke, nur ganz hinten in der Ecke ist ein Tisch frei. An zwei Nebentischen wird Karten gespielt. Wer gerade nicht spielt, schaut einem anderen Spieler gespannt in die Karten.

Ich finde einen Platz seitlich an der Theke und es gibt Svijani vom Fass.

I got a seat aside at the bar and there is Svijani from tap.

In der Abguss-Sammlung antiker Plastiken in Berlin ist ganz am Ende ein Abguss des Barberinischen Fauns, dessen Original in München ist, wie ich lerne.

In einer Ecke finden und zeichnen wir einen Pferdekopf. Es ist ein Abguss von einem kompletten Reiterstandbildes Mark Aurels, ein Abguss dessen Kopfes steht gleich daneben. Meine Tochter verhindert, dass ich mehr als sein rechtes Auge zeichne, sein Bild würde die Wirkung des Pferdes beeinträchtigen, außerdem schaue er schnöselig. Ich habe eine Ahnung, das Aurel eher eine geschätzte Gestalt war, muß aber – trotz meines mit Mühe erworbenen Latinums – bei Wikipedia nachschlagen, um mehr über den ‘Philosophenkaiser’ zu erfahren.

_ in Kaffeeläden.

Das Caras am Ernst-Reuter-Platz ist aufgeräumt und viele Produkte enthalten Vitamine.

Im Starbucks in der Wilmersdorfer ist es warm, man kriegt Kaffee und wird dann genauso wenig behelligt, wie die rumstehenden Tassen der Vorgäste.

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Von Charlottenburg nach Neukoelln ist es beinahe eine Reise, ein Besuch im Klunkerkranich also beinahe Tourismus, so bin ich das erste mal dort und stelle fest, dass entgegen meinen Vorstellung ein gewaltiges Holzhaus im Dachgarten auch Schutz vor fiesem Niesel bietet.

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