# draussen

Im Grunewald gibt es nur noch einzelne Schneeinseln und Eis auf den Wegen.

Auf kleinen Buchten der Havel ist eine dünnen Eischicht, dahinter spiegelt sich hellorangenes Nachmittagslicht im offenen Wasser.

Zwischen Treibholz und freigewaschenen Wurzeln direkt am Ufer ist der Rest einer dickeren Eischicht meist zu kleinen Schollen zerbrochen.

 

In Grunewald are only some snow patches left and ice on the paths.

In small bays of river Havel is a thin layer of ice, the pale orange afternoon light is reflected by the open water behind.

Between driftwood and washed out roots at the riverside a leftover thicker layer of ice is mostly cracked to slabs.

Es liegt ein wenig Schnee, so dass die ca.10 m hohe, fichtenbewachsene Böschung am Rande der Gegengerade des Eisrings bei entsprechender Sehnsucht alpin anmutet.

Diesen Sonntag ist das Eisstadion besonders voll, um 14:00 öffnet die Innenfläche und auch der Aussenring bleibt noch 1 Stunde auf. Das frische Eis lockt viele nach Innen.

Frost, aber viele trinken ihren Kaffee trotzdem vor dem Brotgarten. Ich auch.

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Heute morgen liegt gegenüber dem alten Heizkraftwerk dieser bewohnbare Kahn. Die Bäume am Ilburger Ufer sind kahl, Laub schwimmt im Wasser und sammelt sich an der Ufermauer der Spree.

Opposite the old heating plant lies this habitable tub. The trees at Ilburger Ufer are bleak, leaves float in the water and gather at the side wall of the Spree.

Wir verbringen einige schöne Tage in dem Haus meiner Schwester und ihrer Familie, in Russikon im Kanton Zürich.

 

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Am Jucker Hof am Pfäffikersee ist Kürbisfest, sortenweise sortierte Kürbisse in grossen Haufen und Kisten, Kürbisfiguren etc. Am Rand des Hofes ist ein kleiner Garten, dort sieht man grosse orange und kleine gelbe Kürbisse wachsen.

 

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Vom Haus aus sind es nur ein paar Schritte zum Bachtelbach.

 

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Am Abend gibt es Kompott aus Quitten und Äpfeln zum Nachtisch, Radicchio im Salat (Birne hier nur Dekoration)

 

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In der Nähe fliesst der Tobelbach. Nahe des Parkplatzes an der Bläsimühle ist ein Spielplatz und eine Feuerstelle – Holz für das Feuer liegt bereit.

 

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Während wir weg sind, erbeutet eine der Katzen ein Rotkehlchen und trägt es tot ins Haus.

 

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Eine Katze (es gibt 2, die ich nicht unterscheiden kann) frisst an ihrem Essplatz. An der Wand hinter den Näpfen hängt ein Poster mit mediteranen Speisefischen.

 

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Das Esszimmer wird mit einem gewaltigen, von der Küche befeuerten Kachelofen geheizt.

 

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Im Garten steht ein Feigenstrauch. Die Feigen werden hier im Ort nicht reif, so hängen die diesjährigen neben einigen unreif verschrumpelten vom letzten Jahr.

 

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Ein zur Montage von Solarpanelen gekauftes Gerüst wird geliefert. Wir bauen es mit Hilfe eines Nachbarn an der Süd-Westseite des Hauses auf.

 

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Wir müssen zurück nach Berlin. Meine Schwester bringt erst uns und dann vergessene Sachen zur S-Bahn und wir fahren nach Zürich zum Hauptbahnhof.

 

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Im Zug nach Basel verschwindet ein Reisender halb fertig gezeichnet hinter seiner Zeitung, dem ‘Landboten’.

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An einer Ecke des Klinikgeländes DRK Westend steht, zum Fürstenbrunner Weg/Spandauer Damm dieser Pavilion seit einiger Zeit leer. Vor einigen Jahren aß ich noch eine Pizza in einem Imbiß dort drin, nun sind die Türen versperrt und davor und daneben liegen Gerümpel und Müll.

Auf diesem Bild sieht man den Pavilion ohne anschließende Mauern frei an der aufgeweiteten Strassenecke stehen. Laut dem beigefügten Text und Zitaten wurde er um 1914 von Heinrich Seeling als Blumenhalle mit Bedürfnisanstalt entworfen.

Mont Saint Michel

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Wir teilen die Fahrt von Berlin in den äussersten Westen des europäischen Festlandes in Etappen und übernachten an der Grenze zur Bretagne im Hotel Rose an der ‘Rue du Saint-Michel’. Mit vom Hotel bereitgestellten Fahrrädern kann man in 25 min die Couesnon bis zur Mündung hinunter und über die Brücke zum Mont Saint-Michel fahren.

Saint Malo

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Am Vormittag reicht die Zeit für einen Rundgang auf der Stadtmauer von Saint Malo und einem kurzen Abstieg zum Strand.

Strand

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Schließlich erreichen wir den Campingplatz an unserem Urlaubsort Telgruc auf der ‘Ile de Crozon’, der Mittleren der 3 Halbinseln, die das Département ‘Finestère’ – das Ende der Erde – bilden. In der Gezeitenzone am ‘Plage de Trez Bellec’ sind die Felsen mit Muscheln überwachsen, durch die kleinen Pfützen in den Mulden ziehen Seeschnecken und laufen kleine Krebse.

 

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In einer Strandbar – dem von netten Menschen betriebenen ‘Titi Twist Telgruc’ – kann man abends solche Miesmuscheln, wie die am Strand mit Fritten essen, Musik hören und Bier trinken.

Camping

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Am Campingplatz essen wir Baguette mit Ei oder Gegrilltes.

Küste

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Man kann auf markierten Wegen auf vielen Abschnitten die steile Küste entlanglaufen. Auf dem Weg zum ‘Pointe de Dinan’ führen immer wieder Pfade zu Stränden mit einigen wenigen Badenden, oder nur Kieseln und Felsen hinab.

 

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Neben der Mündung der ‘Aber’ ist der Felsen in Richtung der schräg aufgefalteten Schichtung zu einer Reihe merkwürdig gerundeter Kanäle ausgewaschen.

Schiffe

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Im Port Rhu in Douarnenez gibt es ein Hafenmuseum. Ich treffe mich dort mit dem Wiesbadener Zeichner Jörg Asselborn, der zufällig ebenfalls mit seiner Familie in der Bretagne urlaubt – im Haus besuchen wir eine tolle Ausstellung zum Holzbootsbau und im Hafen einige Schiffe, wie den Hafenschlepper St. Denys. Ich konnte mir danach im Café seine schönen Zeichnungen aus der Bretagne im Original anschauen – hier sind sie in seinem Blog.

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In Camaret im Nordwesten der Halbinsel liegen hafenseitig an der Mole einige aufgegebene Fischerboote. Bei einigen lösen sich die ersten Planken, von anderen ist fast nur noch das Holzskelett übrig. Unter den rostenden Aufbauten befindet sich bei Allen ein hölzerner Rumpf.

Argol

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In Argol im Inneren der Halbinsel besuchen wir das ‘Musée des Vieux Métiers’ – Männer und Frauen im Rentenalter demonstrieren und erklären traditionelle Handwerkstechniken wie Spinnen, Weben, Schmieden etc. Der Holzschuhmacher ist nicht da, so dass ich ungestört seine Werkstatt zeichnen kann, in der um die Kopierfräse zum Arbeiten der Aushöhlung Werkstücke in unterschiedlichen Fertigungsstadien rumliegen.

Telgruc

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Der Ort an dem sich unser Campingplatz befindet hat in seiner Mitte diese niedrige granitene Kirche, auf deren Westfassade ein durchbrochener Turmhelm thront. An einem Sonntag findet auf dem Platz neben der Kirche ein Flohmarkt statt.

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In dem Café neben dem Platz treffe ich mich an unserem letzten Urlaubstag mit der im Ort geborenen Zeichnerin Sylvie Bargain – wir zeichnen die ‘Moulin de Luzeoc‘, die weit sichtbar auf der östlichen Talseite steht und deren z.Zt. unbespannter Rotor auf das Meer gerichtet ist. Die Mechanik der Mühle wurde kürzlich rekonstruiert.

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An einer Strassenecke zeigt mir Sylvie die Quelle Saint Divy. In Ihren Abfluss ist ein mittelalterlicher Sarkophag integriert. Es soll gegen Nierenleiden (nicht gegen Rückenleiden, wie ich zunächst verstand und verkündete) helfen, wenn man sich hineinlegt (dabei sollte man gegen die Seelenheil gefährdende Nebenwirkung der wohl etwas diabolischen Heilwirkung kräftig beten).

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vor dem Backshop an der Ecke Kaiserdamm | Königin-Elisabeth-Strasse | Messedamm schaut man den Autos beim Abbiegen zur Autobahn zu.

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Am Samstag morgen stehen Menschen zur Kaffeeversorgung am Tresen des CARAS am Ernst-Reuter-Platz an.

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Wir fahren übers Maiwochenende nach Süd-West-Pommern, auf den Pferdehof Podkowa nahe Moryn.

Ich entdecke bald den für polnische Reiterhöfe offenbar obligatorischen Ursus-Trecker.

Neben einem kleinen Wohnhaus und einigen Nebengebäuden gibt es einen riesigen Stall – Backstein über aus Granit-Findlingen gemauertem Sockel, viel Dach mit Gauben und Reitern, mit Wellfaserbetonplatten gedeckt.

Darin gut gelaunte Pferde und eine wohlorganisierte Sattelkammer.

Zur Mainacht machten wir Feuer unter sternenreichem Riesenhimmel.

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‘come together’ im Divan (interkulturelles Stadtteilzentrum in der Nehringstrasse).

Erst Sport, dann Essen.