# draussen

Wir verbringen einige Tage im mittleren Teil des Kroatischen Velebit Gebirges, auf dem wunderbaren Kamp Velebit.

Auf einer Wanderung über sie 3 Spitzen der ‘Hausberge’ des Kamp rasten wir zwischen den Kuppen in einem niedrigen Wäldchen auf der ‘Landseite’ des verbindenden Grates. Weiter, von der Kuppe ‘Kuk od Karline Plane’ blickt man weit ins Gebirge oder sieht die Adria mit den vorgelagerten Inseln.

Wieder unten sitze ich an der Reihe knorriger Buchen, die das Kamp nach Norden begrenzt. Dahinter Schafsweiden vor den steil zum Ljubieko Brdo ansteigenden Hängen.

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Der Camingplatz hat eine kleine Küche im Waschhaus – dieses wird fast durchgehend dezent mit einem geschmackvollen Mix aus meist klassischer Musik beschallt. Zum Meer fährt man 30 min die Passtrasse hinab, zu einer schönen Kiesbucht in Karlobag.

Einige Kilometer nördlich erreicht man vom schönen Ort Jablanac nach 20 min Fußweg die tief eingeschnittene Bucht Zavratnica. Die Felsen fallen seitlich steil ab ins tiefe klare Wasser, am Ende gibt es einen flachen Kiesstrand. Motorboote ankern für Badeaufenthalte in der Bucht, Menschen springen von Felsen ins tiefe Wasser oder schnorcheln am Strand.

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Früher besaß ich mal eine (Vinyl)-LP von Dollar Brand. Ich wurde kein Fan, dazu war mir die Musik zu zurückgenommen und ‘old school’, dennoch habe ich sie manchmal sehr genossen.

Nun kam Abdullah Ibrahim (wie er heute heisst) mit dem Septett Ekaya zum Wassermusik-Festival am HKW.

Auf seinem Flügel platzierte Ibrahim eine A4-Kladde mit einem kleinen Blumenmotiv auf dem Umschlag. Er öffnete sie später und schaute auch hin und wieder drauf, Noten waren es nicht, sondern mit Handschrift ausführlich gefüllte Seiten.

Auch wenn es immer noch nicht ‘meine Musik’ ist, berührte mich der entspannte und perfektionistische Auftritt.

bei Kladow, auf der dem Grunewald gegenüber liegenden Havelseite. Meist plätschert die Havel sanft, wenn Motorboote vorbei fahren schlagen kurze Wellen hektisch ans Ufer.

at Kladow, the bank of river Havel, opposite Grunewald forest. Mostly the water burbles softly, only when motorboats pass, short waves splash against the riverside.

zwischen Linden- und Schwanenwerder gibt es diese Badestelle. Sandige Uferstücke, Schilfstreifen und Gebüsch wechseln sich ab. Am letzten Maiwochenende lockt das verfrühte Sommerwetter Viele zum Baden.

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Über das Wochenende fahren wir nach Westpommern, auf den Pferdehof Podkowa, ein paar Kilometer östlich der Oder.

*Auf der Hinterseite des Wohnhauses ein Baum und eine Bank darunter.

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Hier und da steht oder fährt landwirtschaftliches Gerät herum, z.B. *ein Gülle-Wagen und *ein Ursus-Traktor.

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*Abends ein Feuer für Stockbrot *Der große Stall voller Pferde

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*Am Sonntagnachmittag, grauer Himmel über dem Hof und Donner von fern

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*Letzte Reitstunde, draussen, trotz (ein bisschen) Regen – ich versuche rauszufinden, wie laufende Pferde aussehen …

Voriges Jahr wurden wir wegen der ungenauen Eingabe der Adresse eines Reiterhofes von meiner Navigations-App in der Abenddämmerung auf einer schmalen und buckligen Strasse durch diesen Landschaftschutzpark in West-Pommern, direkt an der Oder, geführt. Auf einer menschenleeren Lichtung hatten wir dann ‘unser Ziel erreicht’. Den Hof haben wir noch gefunden.

Da ich bei unserem diesjährigen Besuch des Reithofes selbst nicht reite, habe ich Zeit, um noch einmal dorthin zu fahren. Am Bach ist ein Parkplatz, ein paar Schritte von der Strasse entfernt sehe ich einen Damm aus Ästen und kegelförmig angenagte Bäume am Ufer des Baches, der sich durch den sumpfigen Wald schlängelt.

Die deutsche und englische Übersetzung der Website des Parkes sind im Aufbau und under construction – der googletranslator bestätigt aber, daß neben vielen Amphibien und seltenen Fischen, Wölfen und Fledermäusen auch Bieber dort leben.

Ich sitze eine Stunde an einen Baumstamm gelehnt. Nur die Vögel sind laut. Ameisen laufen über meine Beine.

Mit dem M45 nach Spandau – an der Endstation am Johannesstift ist das Tiergehege, von dort kann man weiter die Kuhlake entlang durch den Spandauer Forst spazieren. Die Kuhlake entwässerte wohl früher das Moor zur Havel, das mit diversen Aufstauungen der Havel bereits seit dem Mittelalter verlandete, so dass das Wasser jetzt umgekehrt aus der Havel in die Kuhlake fliesst und nahe dem Tiergehege im Kuhlaketeich endgültig versickert. Auch im Wald bildet sie eine Reihe sumpfiger Tümpel, die sehr moorig anmuten.
Ich darf nur einmal kurz zeichnen, da meine Familie zu hungrig zum Verweilen ist (merke: auch auf kurzen Spaziergängen Proviant und Lektüre mitführen, so ausgestattet hätte ich sicher mehr malen dürfen) – wir wandern zu den 2 kleinen Seen, die bei Google Moorpfuhl (groß und klein), auf der Kartentafel am Forst aber Natternteich heißen, laufen einmal rum (schöne urige Tümpel mit Schilf und Birken am Ufer) und dann zurück, zu Heidis Landgaststätte an der Bushaltestelle, wo es Essen und Trinken gibt. Meine Fassbrause kommt in einem Colaglas-wie-früher. Die Tischdecke male ich nicht mehr aus – wer wissen will, wie hübsch das Blumendekor war, muß selbst ausmalen (Zahlenangaben beachten).

Im Grunewald gibt es nur noch einzelne Schneeinseln und Eis auf den Wegen.

Auf kleinen Buchten der Havel ist eine dünnen Eischicht, dahinter spiegelt sich hellorangenes Nachmittagslicht im offenen Wasser.

Zwischen Treibholz und freigewaschenen Wurzeln direkt am Ufer ist der Rest einer dickeren Eischicht meist zu kleinen Schollen zerbrochen.

 

In Grunewald are only some snow patches left and ice on the paths.

In small bays of river Havel is a thin layer of ice, the pale orange afternoon light is reflected by the open water behind.

Between driftwood and washed out roots at the riverside a leftover thicker layer of ice is mostly cracked to slabs.

Es liegt ein wenig Schnee, so dass die ca.10 m hohe, fichtenbewachsene Böschung am Rande der Gegengerade des Eisrings bei entsprechender Sehnsucht alpin anmutet.

Diesen Sonntag ist das Eisstadion besonders voll, um 14:00 öffnet die Innenfläche und auch der Aussenring bleibt noch 1 Stunde auf. Das frische Eis lockt viele nach Innen.

Frost, aber viele trinken ihren Kaffee trotzdem vor dem Brotgarten. Ich auch.