# bier

Beiträge mit losem Bezug zu Bier:

Während ich zeichne dringt ein Satz der Unterhaltungen, die ich sonst höre, ohne ihren Inhalt wahrzunehmen, in mein Bewusstsein. Da mir der Zusammenhang entgangen ist, weiß ich nicht, was der Wirt nicht aufklärt, indem er sagt: “Thüringen? Ick bin Wirt und kein Erdkundelehrer. Keine Ahnung.”

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Am nördlichen, noch für Autos erlaubten Teil der Wilmersdorfer Strasse, liegt Wilhelm Hoeck. Ich habe gut 13 Jahre in Charlottenburg gelebt, bevor ich dieses patinierte Lokal entdeckte. Seither verschluckt es mich gelegentlich für 1-2 Stunden.

Es gibt Pilsener Urquell vom Fass – das Erste dauert und zeigt man Zeichen von Ungeduld (kurzes Lidzucken oder Ähnliches) ruft die Schankfrau sofort von irgendwoher ‘Urquell kommt gleich’. Im weiteren Verlauf fragt sie immer genau so, ob man ein weiteres wolle, dass sie gegebenenfalls beim letzten Schluck ein neues, in Ruhe gezapftes Glas rüberreichen kann.

Meist läuft keine Musik (besser).

Man hört die anderen Gäste reden. Ein Wildlederhutträger kommt rein. Von irgendwo links, Frau: ‘Jürgen, wo haste denn das Hemd her. Jürgen. Jürgen! Ist schön, das Hemd. Wo haste das denn gekauft. Jürgen.’

Nachdem der Mann mit Hut weg ist: ‘Ich war beim Friseur und jetzt stehen mir die Haare zu Berge. War halt Scheiße, der Friseur,’

Ich gehe heute nach 2 Bier. Mein Bargeld ist alle.

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_ geriet ich in die Linde.

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Es ist warm und bis kurz vor Schluß (um 10) sitzen Menschen an den Tischen vor dem Fedora.

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_ in der Wilmersdorfer Strasse. In der gastraumseits mit einem Bilderrahmen verdeckten Vitrine ist eine Art Urne, deren Glaskorpus mit (vermutlich historischen) Schnapsfläschchen gefüllt ist. Es gibt Urquell vom Faß. Die Musik ist leise, die Gäste laut, ein Gitarrensänger spielt zwischendrin mal 2 Lieder und sammelt dann Münzen in seiner Mütze. Gegen 12 sind alle weg, die Stühle und Hocker stehen umgekehrt auf Tischen und Tresen, während ich auf einen zusätzlichen Wink der sehr freundlichen Schankdame hin schnell mein Bier austrinke.

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Um auf der Treppe am Anfang der Adalbertstrasse zu lungern, braucht man eine Flasche Bier (oder Ähnliches), sonst fällt man auf. Zwischendrin werde ich von rechts passiv bekifft.

Die fliegenden Köpfe halb rechts haben damit aber nichts zu tuen. Die Leute sind mit noch ungemalten Körpern weg gegangen. Einfach so.

  
Montags um halbzwölf gibt es noch ein Bier, dann werden schon mal die Hocker hochgestellt.

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gurr_130615 kopierenIm vorbeifahern gerate ich akustisch schon einige Strecke vor dem St Oberholz in den Auftritt von Gurr (wegen Torstrassenfest). Drinnen ist voll, aber man steht vor den offenen Fenstertüren auf dem gut beschallten Bürgersteig. Blöd nur, dass ich tageszeitbedingt (so 3) kein zum Gurr Hören geeignetes Getränk in der Hand habe. Und dass es anfängt zu regnen. Und die St Oberholzer wegen des Regens ihre Markisen EINrollen (um sie zu schonen) so dass man draußen nass wird. Trotzdem schön.

stoberholz_130615 kopierenNach Gurr fängt es, wie angekündigt (“Gewitter spielt gleich nach uns”) richtig an zu schütten und ich muß in der Gaststätte Schutz suchen. Es kommen andere Regenflüchtige – ein paar Hipster sind nass. Nasse Hipster sehen aus wie nasse Hunde.

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gerade noch einen Tisch im Biergarten der Kastanie gefunden. Protosommer