# baum

(in einigermaßen freier Wildbahn unter #wald) _ :

Im Garten unserer Ferienwohnung in Pula (in Istrien) wachsen Pflaumen, Äpfel, Feigen, Oliven und Granatäpfel (die ich hier zum ersten Mal wachsen sehe).

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An einem Morgen trinke ich Kaffee an einem Café an einer Strassenecke, am Abend einen Wein mit Blick durch einen Ihrer Bögen in die Arena.

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Am Strand von Pula wachsen hohe Pinien. Etwas weiter südlich ist die Halbinsel Kamanjak mit niedrigen Kiefern bewachsen, die dem Wind folgend alle landwärts lehnen. Dazwischen sitzen wir im Schatten und schauen den felsigen Hang hinunter auf das Meer, oder schwimmen darin.

Am Kai direkt bei der Altstadt liegen die Fischerboote. Am Vormittag kommen sie an und laden Ihren Fang in an der Mole parkende Kühllaster.

Zubatac – Zahnbrasse – heißt ein Schiff. Im Hafenbecken schwimmen um deren hölzernen Rumpf jede Menge Meeräschen, 30-40 cm lang. Im Hafen darf man nicht fischen.

Einer der Matrosen spricht deutsch, er bietet mir eine Tüte Makrelen. Ich habe gerade nichts zum kühlen – die Ferienwohnung ist ein gutes Stück weg. Er erzählt vom Fischen, es sei schwere Arbeit, er habe kein Geld, nur Fische.

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Am Abend gehe ich in den Tempel am Forum – in einer Vitrine ist eine schöne kleine römische Löwenfigur ausgestellt. Später gibt es in der Arena ein ‘Spectaculum Antica’, auch mit Löwen. Und Gladiatoren.

Wir verbringen einige Tage im mittleren Teil des Kroatischen Velebit Gebirges, auf dem wunderbaren Kamp Velebit.

Auf einer Wanderung über sie 3 Spitzen der ‘Hausberge’ des Kamp rasten wir zwischen den Kuppen in einem niedrigen Wäldchen auf der ‘Landseite’ des verbindenden Grates. Weiter, von der Kuppe ‘Kuk od Karline Plane’ blickt man weit ins Gebirge oder sieht die Adria mit den vorgelagerten Inseln.

Wieder unten sitze ich an der Reihe knorriger Buchen, die das Kamp nach Norden begrenzt. Dahinter Schafsweiden vor den steil zum Ljubieko Brdo ansteigenden Hängen.

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Der Camingplatz hat eine kleine Küche im Waschhaus – dieses wird fast durchgehend dezent mit einem geschmackvollen Mix aus meist klassischer Musik beschallt. Zum Meer fährt man 30 min die Passtrasse hinab, zu einer schönen Kiesbucht in Karlobag.

Einige Kilometer nördlich erreicht man vom schönen Ort Jablanac nach 20 min Fußweg die tief eingeschnittene Bucht Zavratnica. Die Felsen fallen seitlich steil ab ins tiefe klare Wasser, am Ende gibt es einen flachen Kiesstrand. Motorboote ankern für Badeaufenthalte in der Bucht, Menschen springen von Felsen ins tiefe Wasser oder schnorcheln am Strand.

bei Kladow, auf der dem Grunewald gegenüber liegenden Havelseite. Meist plätschert die Havel sanft, wenn Motorboote vorbei fahren schlagen kurze Wellen hektisch ans Ufer.

at Kladow, the bank of river Havel, opposite Grunewald forest. Mostly the water burbles softly, only when motorboats pass, short waves splash against the riverside.

Voriges Jahr wurden wir wegen der ungenauen Eingabe der Adresse eines Reiterhofes von meiner Navigations-App in der Abenddämmerung auf einer schmalen und buckligen Strasse durch diesen Landschaftschutzpark in West-Pommern, direkt an der Oder, geführt. Auf einer menschenleeren Lichtung hatten wir dann ‘unser Ziel erreicht’. Den Hof haben wir noch gefunden.

Da ich bei unserem diesjährigen Besuch des Reithofes selbst nicht reite, habe ich Zeit, um noch einmal dorthin zu fahren. Am Bach ist ein Parkplatz, ein paar Schritte von der Strasse entfernt sehe ich einen Damm aus Ästen und kegelförmig angenagte Bäume am Ufer des Baches, der sich durch den sumpfigen Wald schlängelt.

Die deutsche und englische Übersetzung der Website des Parkes sind im Aufbau und under construction – der googletranslator bestätigt aber, daß neben vielen Amphibien und seltenen Fischen, Wölfen und Fledermäusen auch Bieber dort leben.

Ich sitze eine Stunde an einen Baumstamm gelehnt. Nur die Vögel sind laut. Ameisen laufen über meine Beine.

_fahren wir nach Westen, zum Besuch der (Schwieger-/Groß-) Eltern. Im ICE kann man zum Süßgetränk Lesen oder sich digital vergnügen.

Im Regionalexpress in Westfalen fährt ein Hund mit.

Zwischen den Mahlzeiten spielen wir im Garten Ballabwerfen,

malen auf einem Sackgleis am nahen Bahnhof abgestellte Schüttwagen

oder essen kristallinen Marmorkuchen.

Im vollgepackten Regionalexpress geht es weiter ins Rheinland.

Im Garten stehen Heckenbuchen,

alte Freunde kommen zu Besuch,

und vor der Heimfahrt schaue ich noch einmal vom raubereiften Ufer in den Teich hinter dem Garten.

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Auf den Ästen des kleinen Kirschbaumes auf dem Ziegenhof liegt nasser Schnee.

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_ zur Weihnacht.

Streifzüge an Mauern, mit Bäumen hinter, (ein Eichhörnchen wirft mit Wallnusschalen).

Und durch Küchenschubladen.

 

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Am Rand des frisch ‘bereinigten’ Grundstückes an der Ecke Zillestrasse | Schlossstrasse steht eine struppige Hecke. Die Triebe dieses Sommers sind nicht beschnitten. Leere Meisenknödelnetze hängen in den Zweigen.

At the side of the freshly cleared estate at the corner Zillestrasse | Schloßstrasse grows this scrubby hedge, this years sprouts uncut, empty suet cake nets between the twigs.

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Morgens auf der Grevenbroicher Apfelwiese – dichtes Streuobst.

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Nachmittags vor dem Cafe der Museumsinsel Hombroich – wir essen, wie vor 30 Jahren, Kartoffeln mit Quark und Rosinenbrot mit Pflaumenmus. Und sitzen unter diesen Bäumen, die ich nicht identifizieren kann.

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Am Rand des Grunewalds finde ich keine Pilze zum mitnehmen mehr und setze mich stattdessen ins Gras und gucke Herbst.