– liegen zusammengekoppelt am Westhafenkanal.

Diese beiden ‘sehr großen Transportwannen’ werden wohl nie aus Berlin herauskommen. Ihr einziger selbstständiger Antrieb sind die beidseitig angeordneten Winden – man kann nicht mal von ‘Heck’ oder ‘Bug’ sprechen. Dennoch vermitteln sie ein wenig nautische Romantik. Sie sind dieser Wasserwelt zugehörig, deren Netz potentiell überall hin führt.

bei Kladow, auf der dem Grunewald gegenüber liegenden Havelseite. Meist plätschert die Havel sanft, wenn Motorboote vorbei fahren schlagen kurze Wellen hektisch ans Ufer.

at Kladow, the bank of river Havel, opposite Grunewald forest. Mostly the water burbles softly, only when motorboats pass, short waves splash against the riverside.

Starbucks

in der Wilmersdorfer Strasse. (Kaffee)
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Linde

in der Sophie-Charlotte-Strasse (Bier)

Manhatten Burger

Schloßstrasse (Bier+Essen)

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Caras

Ernst-Reuter-Platz (Kaffee)

Langer Wirt

Danckelmannstrasse (Bier)
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zwischen Linden- und Schwanenwerder gibt es diese Badestelle. Sandige Uferstücke, Schilfstreifen und Gebüsch wechseln sich ab. Am letzten Maiwochenende lockt das verfrühte Sommerwetter Viele zum Baden.

Am Mittwoch Abend gehe ich kurzentschlossen in den Badenschen Hof zur ‘Special Wednesday Jazz-Show before Himmelfahrt’. Es spielen Walter Gauchel und Jan von Klewitz Saxophone, Martin Lillich Bass, Reggie Moore Klavier und Kenny Martin Schlagzeug. Ich bekomme (auch ohne Reservierung) einen Platz am Tisch vor der Bühne. Die Musiker sind großartig und auch die vielen Standards schön.

Im zweiten Teil spielt jeder der beiden Saxophonisten alleine eine Ballade seiner Wahl, hier Gauchel ‘my foolish heart’.

Gegen Ende wieder beide zusammen ‘speak low when you speak love’ von Kurt Weil.

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Über das Wochenende fahren wir nach Westpommern, auf den Pferdehof Podkowa, ein paar Kilometer östlich der Oder.

*Auf der Hinterseite des Wohnhauses ein Baum und eine Bank darunter.

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Hier und da steht oder fährt landwirtschaftliches Gerät herum, z.B. *ein Gülle-Wagen und *ein Ursus-Traktor.

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*Abends ein Feuer für Stockbrot *Der große Stall voller Pferde

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*Am Sonntagnachmittag, grauer Himmel über dem Hof und Donner von fern

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*Letzte Reitstunde, draussen, trotz (ein bisschen) Regen – ich versuche rauszufinden, wie laufende Pferde aussehen …

Voriges Jahr wurden wir wegen der ungenauen Eingabe der Adresse eines Reiterhofes von meiner Navigations-App in der Abenddämmerung auf einer schmalen und buckligen Strasse durch diesen Landschaftschutzpark in West-Pommern, direkt an der Oder, geführt. Auf einer menschenleeren Lichtung hatten wir dann ‘unser Ziel erreicht’. Den Hof haben wir noch gefunden.

Da ich bei unserem diesjährigen Besuch des Reithofes selbst nicht reite, habe ich Zeit, um noch einmal dorthin zu fahren. Am Bach ist ein Parkplatz, ein paar Schritte von der Strasse entfernt sehe ich einen Damm aus Ästen und kegelförmig angenagte Bäume am Ufer des Baches, der sich durch den sumpfigen Wald schlängelt.

Die deutsche und englische Übersetzung der Website des Parkes sind im Aufbau und under construction – der googletranslator bestätigt aber, daß neben vielen Amphibien und seltenen Fischen, Wölfen und Fledermäusen auch Bieber dort leben.

Ich sitze eine Stunde an einen Baumstamm gelehnt. Nur die Vögel sind laut. Ameisen laufen über meine Beine.

Letztes Wochenende war ich in Luxemburg, um am von der dortigen Urban Sketchers Gruppe organisierten 2-tägigen Sketchcrawl teilzunehmen.

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Nach einer der Einführung auf der opulenten Rathaustreppe ziehe ich mit einigen Mit-Zeichnern zum Wochenmarkt auf dem Place Guillaume II. Erst zeichnen wir bei einem Stand deutscher Obstbauern, dann stell ich mich gegenüber eines Käsestandes. Zu Mittag treffen sich viele Zeichner vor dem Cafe des Nationalen Kunstgeschichtsmuseums.

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Wir gehen runter in den ‘Grund’ und von dort, oberhalb der Abtei, am Gegenhang Richtung Clausen – eine Seitenstrasse führt Steil den Hang hoch und in Clausen unten im Tal ist ein Irish Pub, ‘The Pyg’ in dem es am späten Nachmittag angenehm ruhig ist.

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Am Abend gemeinsames Essen und Reden und Trinken und neue und alte Freunde Zeichnen in einem Bierlokal.

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Am nächsten Morgen treffen wir uns im Innenhof in der Abtei Neumünster – ich zeichne den Hang gegenüber mit Oberstadt oben drauf von einer Art Wehrgang einer alten Brücke – Streckenposten warnen mich vor dem bald nahenden Läufern des DKV Urban Trail, so dass ich die Zeichnung schnell fertig mache und dann, etwas überhastet, von einem 30 m weiter gelegenen Standpunkt aus, an dem der Weg weniger eng ist, koloriere. Überall auf den engen und steilen Strassen sind Läufer.

Ich fliehe nach Clausen und zeichne die ansteigende Strasse zurück in die Oberstadt, die Montee de Clausen.

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Dann treffen sich einige Zeichner in einem netten Weinlokal.

Zurück in Clausen gehe ich durch ein verwittertes, gewölbtes Tor – dahinter verwunschen wirkende Gassen, einige z.T leer stehende Steinhäuser und ein schönes neues Wohnhaus. (In der Nähe sind Firmengebäude von Microsoft, Google und Amazon und schöner Wohnraum ist in Zukunft sicher gefragt …)

Wir treffen uns zu einem letzten Austausch und Gruppenfoto und Abschied vor der Kathedrale, bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Berlin geht.

Tausend Dank an die Organisatoren, Béliza, Arnaud, Leen und Jean-Paul und alle, die mitgeholfen haben – es war toll!

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Yasmine Hamdan und ihre Band spielen Donnerstag Abend 2 Stundenin der ausverkauften Columbiahalle. Die Musik ist wunderbar dicht und nuanciert, beim letzten Lied wird es noch einmal laut und schnell. Als eine Zugabe ‘Beirut’. Übersetzungen der Texte habe ich nach dem Konzert alle hier gefunden, die Namen der 3 fantastischen Mitmusiker (sie wurden genannt, aber ich konnte sie mir nicht merken), leider nicht.

Yasmine Hamdan and band play for 2 hours in the sold out Columbiahalle. The music is wonderfully dense and nuanced, the last piece gets loud and quick. As extra ‘Beirut’. I found translations of the lyrics here, but not the names of the 3 fantastic band members (they were said, but I forgot …)

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Zu Ostern im Haus meiner Eltern in Grevenbroich – ich zeichne Sachen, die an Wänden hängen.

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In der von uns stets ‘Einkaufsstrasse’ genannten Kölner Strasse stehe ich unter dem Vordach eines Drogeriemarktes. Es regnet. Am nächsten Tag ist es trocken, im Park des nahen Wasserschloß Dyck wachsen Pilze auf einem Buchenstumpf, dazwischen Ahornsamen.