Mont Saint Michel

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Wir teilen die Fahrt von Berlin in den äussersten Westen des europäischen Festlandes in Etappen und übernachten an der Grenze zur Bretagne im Hotel Rose an der ‘Rue du Saint-Michel’. Mit vom Hotel bereitgestellten Fahrrädern kann man in 25 min die Couesnon bis zur Mündung hinunter und über die Brücke zum Mont Saint-Michel fahren.

Saint Malo

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Am Vormittag reicht die Zeit für einen Rundgang auf der Stadtmauer von Saint Malo und einem kurzen Abstieg zum Strand.

Strand

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Schließlich erreichen wir den Campingplatz an unserem Urlaubsort Telgruc auf der ‘Ile de Crozon’, der Mittleren der 3 Halbinseln, die das Département ‘Finestère’ – das Ende der Erde – bilden. In der Gezeitenzone am ‘Plage de Trez Bellec’ sind die Felsen mit Muscheln überwachsen, durch die kleinen Pfützen in den Mulden ziehen Seeschnecken und laufen kleine Krebse.

 

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In einer Strandbar – dem von netten Menschen betriebenen ‘Titi Twist Telgruc’ – kann man abends solche Miesmuscheln, wie die am Strand mit Fritten essen, Musik hören und Bier trinken.

Camping

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Am Campingplatz essen wir Baguette mit Ei oder Gegrilltes.

Küste

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Man kann auf markierten Wegen auf vielen Abschnitten die steile Küste entlanglaufen. Auf dem Weg zum ‘Pointe de Dinan’ führen immer wieder Pfade zu Stränden mit einigen wenigen Badenden, oder nur Kieseln und Felsen hinab.

 

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Neben der Mündung der ‘Aber’ ist der Felsen in Richtung der schräg aufgefalteten Schichtung zu einer Reihe merkwürdig gerundeter Kanäle ausgewaschen.

Schiffe

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Im Port Rhu in Douarnenez gibt es ein Hafenmuseum. Ich treffe mich dort mit dem Wiesbadener Zeichner Jörg Asselborn, der zufällig ebenfalls mit seiner Familie in der Bretagne urlaubt – im Haus besuchen wir eine tolle Ausstellung zum Holzbootsbau und im Hafen einige Schiffe, wie den Hafenschlepper St. Denys.

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In Camaret im Nordwesten der Halbinsel liegen hafenseitig an der Mole einige aufgegebene Fischerboote. Bei einigen lösen sich die ersten Planken, von anderen ist fast nur noch das Holzskelett übrig. Unter den rostenden Aufbauten befindet sich bei Allen ein hölzerner Rumpf.

Argol

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In Argol im Inneren der Halbinsel besuchen wir das ‘Musée des Vieux Métiers’ – Männer und Frauen im Rentenalter demonstrieren und erklären traditionelle Handwerkstechniken wie Spinnen, Weben, Schmieden etc. Der Holzschuhmacher ist nicht da, so dass ich ungestört seine Werkstatt zeichnen kann, in der um die Kopierfräse zum Arbeiten der Aushöhlung Werkstücke in unterschiedlichen Fertigungsstadien rumliegen.

Telgruc

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Der Ort an dem sich unser Campingplatz befindet hat in seiner Mitte diese niedrige granitene Kirche, auf deren Westfassade ein durchbrochener Turmhelm thront. An einem Sonntag findet auf dem Platz neben der Kirche ein Flohmarkt statt.

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In dem Café neben dem Platz treffe ich mich an unserem letzten Urlaubstag mit der im Ort geborenen Zeichnerin Sylvie Bargain – wir zeichnen die ‘Moulin de Luzeoc‘, die weit sichtbar auf der östlichen Talseite steht und deren z.Zt. unbespannter Rotor auf das Meer gerichtet ist. Die Mechanik der Mühle wurde kürzlich rekonstruiert.

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An einer Strassenecke zeigt mir Sylvie die Quelle Saint Divy. In Ihren Abfluss ist ein mittelalterlicher Sarkophag integriert. Es soll gegen Nierenleiden (nicht gegen Rückenleiden, wie ich zunächst verstand und verkündete) helfen, wenn man sich hineinlegt (dabei sollte man gegen die Seelenheil gefährdende Nebenwirkung der wohl etwas diabolischen Heilwirkung kräftig beten).

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2 Comments

  1. Uwe says:

    Hervorragender Reisebericht. Warum sind Zeichnungen so viel besser als Foto’s?

  2. Danke!
    Ich glaube, Fotos können genauso gut funktionieren – man schafft es bloß meistens nicht, aus den (zu)vielen Fotos radikal genug auszuwählen.

* was sagen >