h bus


bushaltestelle neue kantstr um 11 abends
spätkauf im rücken verkauft bier und internet.
der takt der die s-bahn verlassenden gruppen,
überlagert sich mit ampelphasenweise vorbeirauschendem oder wartendem motorverkehr,
den periodischen nach wartezeit von gelben bussen verschluckten fahrgästen.
der himmel wechselt von cyan nach dunkelviolett.

seebad caputh


 

beim paddeln vom schielowsee ins seebad caputh geraten. die luft riecht nach totem bresen. holzfiguren exotischer herkunft gammeln dekorativ.

zuerst ist es leer, eine romantische entdeckung kühner seefahrer_

dann öffente es von der landseite, kassierer erscheinen. man kann eis kaufen.

_sonnenmilch und sand.

dorina


kiezflohmarkt. sachen verkaufen, um sie los zu sein. preise sind entweder abstrus hoch oder niedrig – ich kaufe eine nähmaschine für ein paar euro, ohne sicher zu sein, dass sie funktioniert. zum glück ist ein freund da, der gerne an mechanik rumfummelt (und das auch kann). er prüft (und wartet nebenbei) das gerät an unserem eigenen marktstand gründlich und erklärt es für lebendig und gut. während der operation hätten wir es locker für das 5 fache des gezahlten preises loswerden können, aber ich will ja nähen.

analog

die analogen photoautomaten in der warschauer strasse haben wir heute probiert. die  einmaligkeit der ‘je-50-cent’ schnappschüsse macht spaß und vor allem sind die bilder toll. irgendwie sind die blitzlichter gut positioniert – wunderbarer lichtfluss auf formen -, wo die robuste optik an ihre grenzen gelangt, wirken randunschärfen etc charmanter als es ein digitalfilter je hinkriegt und die abzüge zeigen grauabstufungen, die im scan in schwarz oder weiß absaufen.