Während ich zeichne dringt ein Satz der Unterhaltungen, die ich sonst höre, ohne ihren Inhalt wahrzunehmen, in mein Bewusstsein. Da mir der Zusammenhang entgangen ist, weiß ich nicht, was der Wirt nicht aufklärt, indem er sagt: “Thüringen? Ick bin Wirt und kein Erdkundelehrer. Keine Ahnung.”

Es liegt ein wenig Schnee, so dass die ca.10 m hohe, fichtenbewachsene Böschung am Rande der Gegengerade des Eisrings bei entsprechender Sehnsucht alpin anmutet.

Diesen Sonntag ist das Eisstadion besonders voll, um 14:00 öffnet die Innenfläche und auch der Aussenring bleibt noch 1 Stunde auf. Das frische Eis lockt viele nach Innen.

_ in Kaffeeläden.

Das Caras am Ernst-Reuter-Platz ist aufgeräumt und viele Produkte enthalten Vitamine.

Im Starbucks in der Wilmersdorfer ist es warm, man kriegt Kaffee und wird dann genauso wenig behelligt, wie die rumstehenden Tassen der Vorgäste.

_fahren wir nach Westen, zum Besuch der (Schwieger-/Groß-) Eltern. Im ICE kann man zum Süßgetränk Lesen oder sich digital vergnügen.

Im Regionalexpress in Westfalen fährt ein Hund mit.

Zwischen den Mahlzeiten spielen wir im Garten Ballabwerfen,

malen auf einem Sackgleis am nahen Bahnhof abgestellte Schüttwagen

oder essen kristallinen Marmorkuchen.

Im vollgepackten Regionalexpress geht es weiter ins Rheinland.

Im Garten stehen Heckenbuchen,

alte Freunde kommen zu Besuch,

und vor der Heimfahrt schaue ich noch einmal vom raubereiften Ufer in den Teich hinter dem Garten.

Quitte Apfel Zwiebel Chili

Frost, aber viele trinken ihren Kaffee trotzdem vor dem Brotgarten. Ich auch.

Von ‘meiner’ U-Bahn-Station zur Deutschen Oper sind es 2 Stationen. Meine Tochter war Abendes in der Oper, ich hole sie ab. Zuvor fahre ich noch 2 Stationen weiter, zum Zoo, steige die Treppe vor dem ‘Zoofenster’ hoch und gehe zur Ecke Hardenbergstrasse / Kantstrasse. Ich stehe eine Weile vor den Blumen und Kerzen, die um den Pfeiler gegenüber des Breitscheidplatz gelegt wurden.

Links gegenüber ist das Kino, dort habe ich im August gesessen und den Platz um die Gedächtniskirche gezeichnet – an einem Abend mit warmer Luft und vielen herumziehenden Menschen.

Heute zeichne ich nicht, sondern lege eine mitgebrachte Papierblume zu den anderen Blumen und steige wieder in die U-Bahn.

161204_s75

Sonntagnachmittag, S75 von Friedrichstrasse nach Westkreuz

161202_s41

Freitagabend, Westend nach Schönhauser Allee

161202_malwine

Heute morgen liegt gegenüber dem alten Heizkraftwerk dieser bewohnbare Kahn. Die Bäume am Ilburger Ufer sind kahl, Laub schwimmt im Wasser und sammelt sich an der Ufermauer der Spree.

Opposite the old heating plant lies this habitable tub. The trees at Ilburger Ufer are bleak, leaves float in the water and gather at the side wall of the Spree.

161114_mmback

Im M&M Backshop in der Berliner Wilmersdorfer Strasse sind am Mittwochabend sie meisten Tische besetzt. Ein Mann mit Jacket hantiert konzentriert mit seinem Telefon.

Most Tables at M&M Backshop in Berlin Wilmersdorfer Strasse are occupied around 6pm on Wednesday. A man with jacket concentrates on his phone.

161114_khbf_kaffee

Ein paar Tage später, Montagabend um 10, im Starbucks am Kölner Hauptbahnhof. Die beiden Frauen sitzen an einem der paar Tische mit Sesseln und reden.

Some days later, at Starbucks in Cologne Central Station on Monday night, 10 pm. These two women talk at one of the few tables with armchairs.

161114_khbf_kaffee2

Fast alle anderen sitzen an Theken und arbeiten irgendwas, manche zusammen, die meisten für sich und alle mit einem Gerät vor sich. Kaffee haben die Wenigsten.

Most guests sit at counters and work, some paired, the majority alone. Few people got coffee.